11.09.2018 - 22:13 Uhr
NürnbergSport

Probleme mit Köllners Oberpfälzer Dialekt

Virgil Misidjan ist der neue Flügelflitzer beim 1. FC Nürnberg. Als Holländer ist ihm die deutsche Sprache nicht gänzlich fremd. Außer die Ansprachen seiner Trainers Michael Köllner.

Virgil Misidjan (links) soll dem 1. FC Nürnberg mehr offensive Durchschlagskraft verleihen. Beim Gastspiel in Seugast gegen Dukla Prag bot er den Fans erste Kostproben seines Könnens an.
von Fabian Leeb Kontakt Profil

(fle) Virgil Misidjan soll das Offensivspiel des 1. FC Nürnberg beleben. Gemeinsam mit dem anderen Last-Minute-Neuzugang Matheus Pereira will der Niederländer die Bundesliga im rot-schwarzen Club-Dress aufwirbeln. Gegenüber den vereinseigenen Medien äußerte sich "Vura" Misidjan zu seinen ersten Wochen in Nürnberg. Über seine Zeit in Bulgarien bei Ludogorez Rasgrad sagte er: "Rückblickend war es ein guter Schritt für mich. Ich habe viele Erfahrungen gesammelt, konnte mehrere Titel gewinnen."

Misidjan, der zuletzt für die Bulgaren noch in der Qualifikationsrunde zur Europa-League einmal selbst traf und einen Assist beisteuerte, fiebert seinen Bundesliga-Debüt am Sonntag in Bremen entgegen. "Ich kann es kaum erwarten zu spielen und muss jeden Tag daran denken." Als Niederländer versteht er seine Kollegen schon ganz passabel, will aber zügig Deutsch lernen. "Ich möchte dann auch meine Interviews auf Deutsch führen. Dadurch, dass ich in Holland aufgewachsen bin, verstehe ich bereits einiges. Nur wenn der Trainer spricht, muss ich zwei bis drei Mal nachfragen, ob ich ihn auch richtig verstanden habe", scherzte der Neu-Nürnberger über Michael Köllners Oberpfälzer Dialekt.

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