aubere Arbeit zahlt sich aus: Die SpVgg Greuther Fürth gewann am Freitagabend das bayerische Zweitliga-Derby beim SSV Jahn Regensburg mit 2:0 (2:0). "Das Spiel in Regensburg ist für mich immer das schwierigste Auswärtsspiel des Jahres", sagte Fürths Coach Stefan Leitl, nachdem er und sein Team die drei Punkte eingesackt hatten "Hier ist die Intensität immer sehr hoch, die Regensburger zeigen immer vollen Einsatz."
Sein Team lieferte an diesem Abend aber einfach Maßarbeit ab. Maximilian Wittek drosch den Ball nach elf Minuten aus 20 Metern in den Winkel, nur vier Minuten später legte Havard Nielsen das 2:0 der Gäste nach. Branimir Hrgota hatte ihm die Kugel millimetergenau und perfekt serviert.
Jahn-Coach Mersad Selimbegovic ärgerte sich vor allem über das 0:1. "Nach einem Ballverlust gelingt ihnen ein Traumtor." Jann George hatte den Ball im Mittelfeld schlampig abgespielt, Wittek zog auf und davon und traf. Die Fürther kontrollierten die Partie, bei den Regensburgern waren viele Unzulänglichkeiten im Spiel. "Nach vorne hat uns heute einfach die Durchschlagskraft gefehlt", analysierte Andi Geipl ganz richtig.
Zudem plagt die Gastgeber weiter das Verletzungspech. Marcel Correia (Zerrung im Oberschenkel) und Chima Sean Okoroji mussten schon in der ersten Hälfte raus, damit waren Trainer Selimbegovic zwei Möglichkeiten genommen, in der schwächelnden Offensive zur Pause nachzulegen.
Die Regensburger zeigten aber in den zweiten 45 Minuten ihr gefürchtetes intensives Spiel. Die Ungenauigkeiten blieben, doch die Gier ließ nie nach. "Engagement und Aufwand in der zweiten Hälfte waren sehr gut", meinte der eingewechselte Julian Derstroff. Dafür gab es auch von Selimbegovic ein Sonderlob: "Wir haben in der zweiten Hälfte viel investiert, uns voll reingehauen."
Doch vor dem Tor waren die Regensburger weiter schlampig: Einmal trat George in bester Position über den Ball, in der Nachspielzeit scheiterte er freistehend am Gästekeeper. Die Fürther arbeiteten da viel genauer.













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