17.03.2021 - 20:25 Uhr
RegensburgSport

SpVgg Greuther Fürth zu stark für den SSV Jahn

Der SSV Jahn Regensburg ist zurück aus der Corona-Quarantäne und auch zurück in der harten Zweitliga-Realität. Im Nachholspiel gegen die bärenstarke SpVgg Greuther Fürth sind die Oberpfälzer chancenlos.

Wie hier Benedikt Gimber (links) gegen Fürths Branimir Hrgota: Der SSV Jahn hatte gegen das Kleeblatt zumeist das Nachsehen.
von Fabian Leeb Kontakt Profil

Mit dieser SpVgg Greuther Fürth ist im Kampf um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga zu rechnen. Beim 2:1-Sieg im Nachholspiel am Mittwochabend beim SSV Jahn Regensburg lieferte das "Kleeblatt" eine beeindruckend dominante Vorstellung ab und entführte hochverdient die Punkte aus der Oberpfalz. Der Jahn-Elf, die nach der coronabedingten Zwangspause erst seit Samstag wieder im Training steht, war der verlorengegangene Spielrhythmus vom Anpfiff weg anzumerken.

Doch den Fürther Erfolg allein an der Regensburger Auszeit festzumachen, würde dem bärenstarken Auftritt der Elf von Trainer Stefan Leitl nicht gerecht. Ballsicher, technisch nahezu fehlerlos und individuell durch die Bank stärker besetzt, dominierte Fürth den SSV Jahn in einer Art und Weise, wie es – zumindest in dieser Spielzeit – noch keine Mannschaft geschafft hatte. Zeitweise verzeichnete der Tabellendritte bis zu 75 Prozent Ballbesitz und erspielte sich ein klares Chancenplus. Die Regensburger konnten froh sein, zur Pause nur mit 0:1 hintenzuliegen. Branimir Hrgotas Schuss ins kurze Eck wurde von Benedikt Gimber noch abgefälscht und schlug unhaltbar für SSV-Keeper Alexander Meyer im kurzen Eck ein (13.). Wenn den Fürthern ein Vorwurf gemacht werden konnte, dann der, dass sie aus der Fülle an besten Tormöglichkeiten nicht mehr Kapital schlugen. Zwar gelang Hrgota der Doppelpack, nach einem Konter vollendete er per Flachschuss ins lange Eck (64.), doch das Spiel blieb viel zu lange offen.

Und als Jann George mit der ersten richtigen Jahn-Chance sogleich zum 1:2-Anschluss traf (67.), schien sich der Chancenwucher der Gäste in der Schlussphase noch zu rächen. Doch diese ausgebuffte Fürther Mannschaft brachte den (viel zu) knappen Vorsprung letztlich problemlos über die Zeit. Der SSV Jahn muss seine noch benötigten Punkte für den Klassenerhalt gegen andere Gegner holen. Das "Kleeblatt" scheint dagegen gerüstet für das Frankenderby am Sonntag gegen den 1. FC Nürnberg. Legt man die aktuelle Form beider Teams gegenüber, muss den Club-Fans himmelangst und bange werden.

Nach 14-tägiger Quarantäne hat der SSV Jahn Regensburg erst vor fünf Tagen das Training wieder aufgenommen

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Geschäftsführer Christian Keller spricht im Interview über die Coronafälle beim SSV Jahn Regensburg

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Statistik:

SSV Jahn Regensburg - SpVgg Greuther Fürth 1:2 (0:1)

  • SSV Jahn: Meyer – Beste (65. Wähling), Gimber, Besuschkow, George, Wekesser, Otto (73. Caliskaner), Hein (65. Vrenezi), Moritz (78. Makridis), Opoku (65. Albers), Elvedi
  • Fürth: Burchert - Bauer, Mavraj, Hrgota, Ernst (67. Abiama), Nielsen (67. Green), Meyerhöfer, Tilman, Raum, Stach, Seguin
  • Tore: 0:1 (13.) Hrgota, 0:1 (64.) Hrgota, 1:2 (67.) George - SR: Robert Hartmann (Wangen)
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