28.01.2020 - 00:28 Uhr
RegensburgSport

SSV Jahn will Weltmeister ärgern

Zum Rest-Rückrunden-Auftakt am Dienstag gastieren gleich große Namen beim SSV Jahn. Die Regensburger haben noch einen kleinen Namen verpflichtet, aber der soll in der Oberpfalz groß werden.

Jann George vom SSV Jahn (links/Szene aus dem Spiel gegen den FC St. Pauli) und die Regensburger sind heiß auf den Auftakt nach der Winterpause. Es geht gleich mit einem Heimspiel-Doppelpack los. Am Dienstag (20.30 Uhr) kommt Hannover, am Freitag (18.30 Uhr) Fürth.
von Josef Maier Kontakt Profil

Es gibt ein Detail in den Statistiken, das sollten die Kicker des SSV Jahn Regensburg durchaus beachten, wenn sie am Dienstagabend (20.30 Uhr) zu Hause gegen Hannover 96 den Rest-Rückrunden-Auftakt bestreiten. In der Tabelle dümpelt der Bundesliga-Absteiger auf Platz 13 so vor sich hin, seine Auswärtsstatistik weist aber die drittmeisten Punkte im 18er-Feld der 2. Bundesliga aus. Jahn-Trainer Mersad Selimbegovic kennt natürlich auch diese Tatsache, warnt aber insgesamt vor dem Kontrahenten: "Es ist ein Gegner mit einem großen Namen und einem überragenden Kader. Ich traue mich zu sagen, dass sicherlich der ein oder andere Bundesligist keinen besseren Kader als Hannover hat." Unter anderem spielt bei den 96ern Ron-Robert Zieler, Torwart im Weltmeister-Kader 2014.

Aber der Jahn-Coach ist auch selbstbewusst genug, seiner Truppe nach der dreiwöchigen Vorbereitungszeit etwas zuzutrauen: "Wir sind in der Lage sind, unser Spiel durchzuziehen", ist er sich sicher und stellt die läuferischen Stärken seines Teams - sowohl bei Sprints als auch bei der Ausdauer - heraus.

Vier Testspiele hat der Jahn bestritten, keines verloren. Zuletzt gab es ein 5:0 gegen den österreichischen Zweitligisten Blau-Weiß Linz. Ein paar mehr Tore hätte der Trainer gerne noch gesehen: "Aber wir haben gegen einen tiefstehenden Gegner auf einem kleinen Platz immer wieder Lösungen gefunden."

Gegen Hannover muss Selimbegovic auf jeden Fall auf die gesperrten Benedikt Gimber und Andi Geipl verzichten. Ob sich Neuzugang Aaron Seydel schon zeigen darf, ließ der Coach offen. Ganz sicher nicht dabei ist Neuzugang Nummer zwei: Am Montagnachmittag gab der SSV Jahn die Verpflichtung von Charalambos Makridis (23) bekannt. Der Offensivmann kommt von Borussia Mönchengladbach, trainierte dort regelmäßig mit den Profis, kam aber meist in der Regionalliga-Elf der "Fohlen" zum Einsatz. Christian Keller, Geschäftsführer Profifußball des SSV Jahn, schätzt an dem Deutsch-Griechen seinen guten Torabschluss und seine Fähigkeiten, sich im eins gegen eins durchzusetzen. Vielleicht darf er diese Vorzüge aber schon drei Tage später, am Freitag (18.30 Uhr) im nächsten Heimspiel gegen den bayerischen Konkurrenten SpVgg Greuther Fürth zeigen.

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