06.05.2022 - 18:03 Uhr
SchwandorfSport

Bezirksliga Nord SAD: Wer ist die Nummer eins in Wernberg?

Derby in Wernberg, wie schlägt sich der zuletzt geschlagene Spitzenreiter SpVgg Pfreimd, und kann vielleicht der SV Schwarzhofen der Lobinger-Truppe helfen. Die Bezirksliga Nord am Wochenende hat es in sich.

Im Hinspiel trennten sich die Wernberger 2:2. In dieser Szene führen Thimo Luff (links) vom TSV-Detag und FC-Mittelfeldspieler Andreas Wagner (Mittte) einen Zweikampf.
von Josef Maier Kontakt Profil

FC Wernberg - TSV Detag Wernberg Sa. 17 Uhr

(she) Nach drei Spielen in acht Tagen musste der FC Wernberg am letzten Wochenende pokalbedingt eine Zwangspause einlegen. Nun kommt am Samstag im Heimspiel gegen den Nachbarn TSV Detag Wernberg das fußballerische Höhepunkt des Jahres. Die Derbyspiele der beiden Wernberg-Köblitzer Bezirksligisten sind immer etwas besonderes und locken auch viele Zuschauer aus der Region an. Diesmal sind die beiden Vereine nicht geografische, sondern auch in der Rabelle Nachbarn. Der TSV Detag rangiert mit einem Spiel und einem Punkt mehr auf Platz 8, direkt danach kommt der FC. Arg gebeutelt vom dünnen Kader und den vielen Verletzungssorgen spielte der FC in den letzten Spielen meistens zu instabil, so dass mit einem Blick auf die Tabelle ein „Dreier“ notwendig wäre, um gesichert vor dem Relegationsplatz zu sein. Für FC-Trainer Christian Spindler sind die Stärken des Gastes um Kapitän Thimo Luff ganz klar die kämpferische Mentalität und die Intensität in den Zweikämpfen, was sie in den letzten Derbys immer eindrucksvoll bewiesen haben. Personell ist die Lage beim FC noch immer angespannt. Maximilian Schatz befindet sich im Aufbautraining, ob es für einen Kurzeinsatz reicht, wird erst das Abschlusstraining entscheiden. Weiterhin verletzt sind Jonathan Schatz und Johannes Wesnitzer. Gesperrt nach der roten Karte gegen Raigering ist Leistungsträger Bernd Zimmermann

Mit der unnötigen 1:3-Heimniederlage gegen Weiden II konnte sich Detag-Trainer Sepp Holler nicht lange befassen und hat sie mit seiner Truppe auch gleich aufgearbeitet und abgehakt. Der TSV Detag, der zur Fortsetzung der Restrunde im März noch sieben Punkte hinter dem FC platziert war, hat inzwischen aufgeholt und die Grün-Weißen in der Tabelle sogar überholt. Sowohl der TSV, als auch der FC brauchen wohl noch einen Dreier um sich endgültig auch nächste Saison endgültig Bezirksligist nennen zu dürfen. "Wir müssen mit kühlem Kopf, aber heißem Herz agieren und mit der nötigen Leidenschaft unser Spiel durchziehen, dann werden wir als Sieger vom Platz gehen", ist Holler zuversichtlich. Allerdings kann auch er längst nicht in Bestbesetzung antreten lassen, denn aufgrund von Verletzungen und Rotsperren fehlen ein paar erfahrene Spieler.

SpVgg Pfreimd - SV Etzenricht So. 17 Uhr

(smo) Die SpVgg Pfreimd verlor am Mittwoch doch etwas überraschend mit 2:3 beim SV Raigering. Die SpVgg konnte hier nicht an die Leistungen der Vorwoche anknüpfen und hatte auch große Probleme mit den kleinen, engen Kunstrasenplatz, auf dem das Spiel kurzfristig verlegt wurde. Jetzt kommt mit dem SV Etzenricht der Tabellenvierte nach Pfreimd. Im Hinspiel gab es für die SpVgg Pfreimd eine knappe 1:2-Niederlage. „Wir freuen uns schon auf dieses Spiel, weil wir nach längerer Zeit endlich wieder zuhause spielen dürfen und wir noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen haben“, sagt SpVgg-Spielertrainer Lobinger. „Der Fokus liegt voll und ganz auf diesem Spiel, denn wir sind auch nach der Niederlage in Raigering in der Position, dass wir alles selber in der Hand haben. Etzenricht hat eine gute Mannschaft mit einer Mischung aus erfahrenen Akteuren, die lange in der Landesliga oder höher aktiv waren und jungen, talentierten Spielern. " Bis auf die Langzeitverletzten sind alle Spieler an Bord.

SV Schwarzhofen - SV Grafenwöhr So. 15 Uhr

Für beide aufeinandertreffende Mannschaften geht es in der Partie am Sonntag um das Erreichen der gesteckten Saisonziele. Der gastgebende SV Schwarzhofen unterlag am vergangenen Wochenende im Abstiegsduell bei der SpVgg Vohenstrauß und sieht sich akuter Abstiegsgefahr ausgesetzt. Die Gäste aus Grafenwöhr profitieren von der jüngsten 2:3-Niederlage des Spitzenreiters SpVgg Pfreimd in Raigering und können mit einem Sieg am Kaplanacker die Meisterschaftshoffnungen weiter am Leben halten. Alles andere als chancenlos darf man dennoch den SV Schwarzhofen in diesem Spiel abschreiben, schon vor zwei Wochen konnte man mit dem SV Hahnbach ein Spitzenteam der Liga zu Hause verdient mit 3:1 bezwingen. Dementsprechend selbstbewusst und zielgerichtet ist man in den verbleibenden vier Partien und den damit einhergehenden Abstiegskampf.

FC OVI-Teunz - SC Luhe-Wildenau So. 15.15 Uhr

(aho) Eine mehr als enttäuschende Leistung zeigte der FC OVI-Teunz im letzten Auswärtsspiel beim SV Hahnbach, das mit 0:10 verloren wurde. In diesem Spiel ließ der Neuling sämtliche Grundtugenden vermissen und kassiert in der zweiten Hälfte noch sieben Treffer. Im bevorstehenden Heimspiel gegen den SC Luhe-Wildenau am Sonntagnachmittag in Oberviechtach wollen sich die Gastgeber rehabilitieren und an die damalige gute Leistung vom Hinspiel anknüpfen, welches mit 1:0 gewonnen werden konnte, obwohl Luhe-Wildenau damals spielerisch überlegen war. Am Sonntag ist wieder ein überragender Einsatz gefragt, um etwas Zählbares zu holen. Zuletzt bekamen die Zuschauer seitens der Gastgeber nur dürftige Leistungen zu sehen. Auch gegen den SC Luhe-Wildenau entspannt sich die Personallage kaum, es fehlen mit Böl, Kerbel, Kellner und Augustin vier Leistungsträger. Dazu kommt, dass Angreifer Löffelmann erkrankt ist, sein Einsatz entscheidet sich erst kurz vor dem Anpfiff.

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