30.09.2019 - 13:59 Uhr
Schwarzenbach bei PressathSport

SC Schwarzenbach landet Befreiungsschlag

Im Duell zweier Kellerkinder in der A-Klasse Nord siegt der SC Schwarzenbach gegen die SG VfB Weiden/SV Anadoluspor II klar. Beim noch punktlosen Schlusslicht sind die Personalsorgen groß.

Martin Baumann (weißes Trikot) vom SC Schwarzenbach bleibt trotz der Übermacht des Gegners Kopfballsieger.
von Sebastian SchellProfil

Ein Duell zweier abstiegsgefährdeter Teams stand am 10. Spieltag der A-Klasse Nord auf dem Terminplan. Dabei setzte sich der SC Schwarzenbach klar mit 5:0 gegen die SG VfB Weiden I/SV Anadoluspor Weiden II durch. Mit nun acht Zählern rückte die Mannschaft von Trainer Stefan Kleber auf den zehnten Rang nach vorne. „Es war ein verdienter Sieg für uns, der auch weitaus höher hätte ausfallen können. Es war an der Zeit, wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern. Deswegen war nach dem Spiel die Erleichterung bei meinen Spielern groß", freute sich Kleber über den zweiten Saisonsieg.

Die Spielgemeinschaft aus Weiden bleibt dagegen mit null Punkten am Tabellenende. Nicht überraschend, denn die Mannschaft von Trainer Herbert Mösbauer kämpft bereits seit Saisonbeginn mit enormen personellen Problemen und musste auch in Schwarzenbach mit nur zehn Mann antreten. „Wir haben heute keine großen Aussichten auf Erfolg gehabt. Unser Ziel ist es, den Spielbetrieb am Laufen zu halten und uns in die Winterpause zu retten", beschrieb Mösbauer die unbefriedigende aktuelle Situation. "Wir arbeiten aktuell an einer Lösung, dass es dann besser wird, da ist aber noch nichts spruchreif.“ Derzeit könne man nur durch die Hilfe der Alten Herren und der Spielgemeinschaft mit Anadoluspor im Ligabetrieb bleiben.

So war es nicht verwunderlich, dass der SC Schwarzenbach gegen einen nummerisch unterlegenen Gegner endlich wieder Selbstvertrauen tanken konnte. In regelmäßigen Abständen schraubte der Kreisklassenabsteiger das Ergebnis in die Höhe. Kleber selbst (3.), Markus Rupprecht (8.), Marcel Mähler (30.) sowie nach dem Seitenwechsel Lukas Siegler (51.) und Murat Kioutsouk (82.) steuerten jeweils einen Treffer zum Kantersieg bei. Der war keine Selbstverständlichkeit, wie Kleber betonte: „Diese Spielklasse ist nicht ohne, weswegen wir Zeit gebraucht haben, um uns zurecht zu finden." Trotz der Misserfolge der letzten Monate seien die Stimmung und der Trainingsbesuch hervorragend. "Da wollen wir die nächsten Spiele weitermachen und uns schnellstmöglich von den gefährdeten Plätzen weg entfernen“, betonte Kleber.

 

 

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