05.11.2019 - 15:54 Uhr
SchwarzenfeldSport

Kein Wort zum Sport: Adi Götz

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der Fußballtrainer Adi Götz, weshalb er gerne einmal mit Christian Streich fachsimpeln würde und mit welchem Satz ihm seine Spieler besser nicht kommen sollten.

Adi Götz, Trainer des TB Roding.
von Josef Maier Kontakt Profil

Adi Götz (52) ist einer der bekanntesten Fußballtrainer im Kreis Schwandorf/Cham. Derzeit trainiert er den TB Roding. Früher coachte er auch den SV Schwarzhofen oder den 1. FC Schwarzenfeld. Dort, in Schwarzenfeld, lebt er auch mit seiner Frau Sabine und den Kindern Alexander (26) und Emily (11). Sein Heimatverein ist die DJK Dürnsricht. Götz ist bei Gerresheimer in Pfreimd als Qualitätsingenieur beschäftigt.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Adi Götz: Ich bin ein Oberpfälzer durch und durch, lebe gerne in Schwarzenfeld. Im Ruhestand wäre aber ein Zweitwohnsitz am Toten Meer in Jordanien eine Alternative. Vom Klima her ist das der Wahnsinn, ich war schon ein paar Mal mit meiner Frau dort.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Adi Götz: Meine Leidenschaft für den Sport ist sicher eine Stärke von mir. Dazu kommen Wissbegierde und Akribie. Ich denke schon, dass man sich auf mich verlassen kann.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Adi Götz: Das ist schwierig. Ich denke schon manchmal darüber nach, ob ich nach meiner Ausbildung zum Elektrotechniker nicht hätte weitermachen sollen. Ich hätte damals auch Berufsschullehrer werden können. Die Möglichkeit hätte es damals gegeben. Das hat sich dann zerschlagen. Wenn ich es durchgezogen hätte, dann hätte ich jetzt sechs Wochen Urlaub am Stück.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Adi Götz: Am Bolzplatz wollte ich immer Gerd Müller sein. Dabei war ich früher immer Abwehrspieler. Gerd Müller ist für mich ein absolutes Idol.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Adi Götz: Damit kann ich nicht dienen. Ich war eigentlich ein ruhiger, angenehmer Schüler. Ich hatte großen Respekt vor Verweisen. Da kann ich mich an nichts erinnern. Ich hatte keine Probleme mit Lehrern.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Adi Götz: Für mich gibt es da nur einen, den Freiburger Trainer Christian Streich. Ich würde gerne mit ihm über Fußball fachsimpeln. Er hat ganz einfache Ansichten vom Fußball. Er ist ein total bodenständiger Mensch, hat sich nie verbogen.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Adi Götz: Diese Entschuldigungssätze: "Ja, aber ..." Das höre ich im Job und auch bei meinen Jungs beim Fußball immer wieder. Und das Denken in Beschränkungen mag ich gar nicht.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Adi Götz: Meine erste Siegprämie gab es bei der DJK Dürnsricht als ganz junger Spieler in der Landesliga. Es war bei der Jahresabschlussfeier, da gab es einen Umschlag mit der entsprechenden Abrechnung. Etwa 300, 400 D-Mark waren vielleicht im Kuvert. Das war die Prämie für eine halbe Saison, aber ein schönes Geld für einen 18-Jährigen. Ich habe es gespart.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Adi Götz: Bei allem Süßen. Ganz besonders mag ich Bienenstich und im Sommer alle Variationen von Eis.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Adi Götz: Alles, was mit Sport zu tun hat, schaue ich. Die Sportschau ist immer noch Pflichtprogramm. Nachrichten sind natürlich auch ein Muss. Bei den ganzen RTL-Sendungen wie "Supertalent", oder wenn irgendjemand da aus dem Dschungel geholt werden will, da ergreife ich sofort die Flucht aus dem Wohnzimmer. Meine Frau schaut das.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Adi Götz: Natürlich der Fußball. Ich bin auch sehr gerne mit der Familie unterwegs, wir gehen auf Reisen. Im Winter geht's zwei- drei Mal nach Österreich zum Skifahren. Früher waren wir oft in Frankreich, aber das ist mir mittlerweile zu weit.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Adi Götz: ... vieles so machen, wie ich es gemacht habe. Die Liebe zu Familie, Beruf und Sport stehen über allem. Ich bin rundum zufrieden.

Letzte Woche bei "Kein Wort zum Sport":

Sulzbach-Rosenberg

Alle Teile unserer Rubrik "Kein Wort zum Sport" finden Sie hier.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.