"A dolle Leistung": Schwarzhofener Philipp Ziereis mit starkem Einstand in Österreich

Schwarzhofen
24.07.2022 - 15:39 Uhr

Der Wechsel von Philipp Ziereis vom FC St. Pauli zum Linzer ASK war eine der Überraschungen in der Profiwelt. Jetzt gab der Schwarzhofener seinen Bundesliga-Einstand – und er hat hohe Ziele.

Philipp Ziereis, hier noch im Trikot des FC St. Pauli, feuert jetzt in Linz an. In seinem ersten Bundesligaspiel gegen Austria Klagenfurt überzeugte der Schwarzhofener.

Der Ritterschlag kam sofort: „A dolle Leistung, würd i sogn.“ Didi Kühbauer, Trainer des Linzer ASK und 55facher Nationalspieler Österreichs, lobte am Samstag seinen Neuzugang in der Defensive. Philipp Ziereis (29) aus Schwarzhofen (Kreis Schwandorf) absolvierte sein erstes Bundesligaspiel in Österreich. Mit seinem Team siegte er zu Hause gegen das Team von „Löwen“-Ikone Peter Pacult, Austria Klagenfurt, mit 3:1.

Nach Platz acht in der Vorsaison haben die Linzer in dieser Saison einiges vor. Sogar von internationalen Plätzen ist die Rede. Vor einer Woche hatte Ziereis mit dem Linzer Traditionsclub schon in der ersten Runde des ÖFB-Pokals beim SC Schwaz (Tirol) mit 9:1 gewonnen.

Ziereis, der vor der Saison überraschend vom FC St. Pauli Hamburg nach Oberösterreich gewechselt war, spielte gegen Klagenfurt 90 Minuten durch. „Philipp war in der Luft sehr stark, auch im Aufbauspiel“, sagte Kühbauer über die Vorstellung seines Innenverteidigers. Der Oberpfälzer dirigierte die Abwehr, als wäre er schon länger bei den Linzern.

Von der Stadt selbst habe er noch nicht so viel gesehen, sagte der 29-Jährige jüngst im Liferadio-LASK-Podcast. Aber mittlerweile seien Frau und Kind da, er fühle sich wohl. „Und als gebürtiger Bayer ist es eh leicht in Österreich anzukommen.“

Ziereis will aber nicht nur ankommen, sondern auch weiterkommen. Während sein Trainer da noch zurückhaltend ist, ist der Defensivmann in einem Punkt um einiges offensiver: „Wir wollen schon das internationale Geschäft angreifen.“ Auch das sei – neben der Heimatnähe zu Schwarzhofen und Regensburg – ein Grund gewesen, nach Österreich zu kommen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
 
 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.