Selb
20.04.2026 - 13:14 Uhr

Selber Wölfe setzen auf Kontinuität: 32-jähriger Josef Huber bleibt Headcoach

Die Selber Wölfe schaffen früh Klarheit für die Saison 2026/27: Josef Huber bleibt Cheftrainer. Nach dem Playoff-Viertelfinaleinzug überzeugt der 32-Jährige mit Arbeit, Philosophie und Rückhalt im Club.

Josef Huber bleibt den Selber Wölfen als Trainer erhalten. Bild: Mario Wiedel
Josef Huber bleibt den Selber Wölfen als Trainer erhalten.

Während bei den Blue Devils Weiden die Trainerfrage weiterhin offen ist, haben die Selber Wölfe frühzeitig Klarheit geschaffen: Josef Huber bleibt auch in der Saison 2026/27 Headcoach des Eishockey-Oberligisten. Der 32-Jährige war in der vergangenen Spielzeit zunächst als Co-Trainer nach Selb gekommen und hatte im Februar gemeinsam mit Markus Weinzierl interimsweise übernommen. Das Duo führte die Mannschaft bis ins Playoff-Viertelfinale, wo man knapp an den Hannover Scorpions scheiterte.

„Es war natürlich keine einfache Phase, sportlich lief es nicht gut“, sagt Josef Huber. „Aber wir haben versucht, das nicht als etwas Negatives zu sehen, sondern als etwas Positives: Man darf Entscheidungen treffen.“ Mit gezielten Impulsen stabilisierte das Trainerteam die Mannschaft. „Wir haben durch viel Arbeit in den richtigen Bereichen die richtigen Impulse gesetzt und versucht, dem Ganzen so positiv wie möglich zu begegnen“, so Huber weiter.

Besonders die Playoffs bleiben ihm in Erinnerung: „Wie wir in den Playoffs den Schalter umgelegt haben, wie jeder für den anderen gekämpft hat und mit wie viel Herz wir gespielt haben – darauf kann man unglaublich stolz sein.“ Auch die Unterstützung der Fans hebt er hervor: „Die Reaktion im Stadion nach dem letzten Spiel, wie die Fans die Mannschaft gefeiert haben, bleibt unvergessen.“

Huber beschreibt seinen Stil als „modern, analysierend und vorbereitet“. Dabei betont er: „Selbstbewusstsein kommt durch Vorbereitung. Wenn man weiß, dass man alles getan hat, kann man auch entsprechend auftreten.“ Gleichzeitig sei ihm der menschliche Faktor wichtig: „Am Ende sind die Spieler alle Menschen. Da ist es wichtig, eine Bindung aufzubauen und ein Vertrauensverhältnis zu schaffen.“

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.