21.05.2021 - 15:09 Uhr
Sulzbach-RosenbergSport

Handball: HC Sulzbach und HaSpo Bayreuth machen gemeinsame Sache

Die beiden Handballvereine arbeiten in der neuen Saison im Jugendbereich zusammen. Die A-Jugend misst sich dabei gleich auf höchster Ebene.

Die B-Junioren-Handballer des HC Sulzbach (rote Trikots) und von HaSpo Bayreuth klatschen sich bei einem Freundschaftsspiel ab. Die besten Spieler beider Vereine spielen künftig in einer gemeinsamen Mannschaft.
von Externer BeitragProfil

Während noch nicht klar ist, wann die Handballer nach der langen Corona-Pause die neue Saison beginnen dürfen, gibt es im Bereich der männlichen A- und B-Jugend eine einschneidende Änderung: Ab der kommenden Saison wird HaSpo Bayreuth mit dem HC Sulzbach-Rosenberg eine Kooperation eingehen. Zunächst auf ein Jahr befristet, jedoch mit dem Ziel, diese langfristig beizubehalten.

Eine Spielgemeinschaft im rechtlichen Sinne wird es nicht, bei beiden Vereine bleiben die betroffenen Altersklassen bestehen. Die A-Jugend wird unter dem Namen HaSpo Bayreuth und die B-Jugend unter dem Namen HC Sulzbach-Rosenberg an den Start gehen. Das bedeutet, dass einige Spieler den Verein wechseln werden. "Wir wollen den bürokratischen Aufwand so gering wie möglich halten", sagt HaSpo-Vorstandsvorsitzender Andreas Berghammer. "Alles wurde schon mit den Spielern und ihren Eltern im Vorfeld besprochen und letztlich dank des großen Zuspruchs umgesetzt", erklärt er weiter. Ins Rollen gekommen ist das ganze Projekt durch den Jugendkoordinator des HCS sowie ehemaligen HaSpo-Jugendtrainer Christian Weigl, der zunächst die beiden HaSpo-Trainer Matthias Starz und David Schreibelmayer mit ins Boot holte.

"Es war zunächst mal ein erster Gedanke, der dann in ein paar Gesprächen während unserer schon vergangene Saison stattgefundenen gemeinsamen Trainingseinheiten immer mehr gereift ist", erläutert Weigl. Beiden Seiten wurde schnell klar, dass man ähnliche Ansichten und Ziele verfolgt. Einerseits möchte man für jeden Spieler Anlaufstelle sein, der Lust auf Handball hat, und andererseits sollen auch bestmögliche Rahmenbedingungen vorherrschen, um ambitionierten Spielern eine gute Plattform zu bieten. Bei der A-Jugend wird man eine leistungsbezogene Mannschaft auf die Beine stellen, die für HaSpo Bayreuth startet. Auch in der B-Jugend wird es eine leistungsbezogene Mannschaft geben, die aus den besten Spielern beider Vereine besteht. Diese spielt dann unter dem Namen HC Sulzbach-Rosenberg. Jeweils zusätzlich wird jeder Verein eine eigene Mannschaft an den Start schicken, die für die Spieler gedacht ist, die sich noch nicht auf dem hohen Leistungsniveau der leistungsbezogenen Mannschaft befinden. "Wir haben also für jeden Spieler ein passendes Angebot, so dass sowohl Spieler mit hohen Ambitionen als auch Spieler, die Handball als Hobby sehen, bei uns Platz finden", sind sich Berghammer und Weigl einig.

Im Zuge der Kooperation haben sich die Verantwortlichen dazu entschieden, die A-Jugend für die Qualifikation der Jugend-Bundesliga anzumelden. Zwar ist die höchste Jugendspielklasse nicht das kurzfristige Ziel, jedoch möchte man in Hinblick auf die nächsten Jahre sehen, wie man im Vergleich zur Konkurrenz aufgestellt ist.

"Uns ist bewusst, dass wir aktuell sehr geringe Chancen haben, was eine Bundesliga-Teilnahme betrifft. Wir wollen aber zum einen einfach mal gucken, wo wir stehen und zum anderen den Jungs möglichst schnell wieder Spielpraxis und einen Rhythmus ermöglichen", so Christian Weigl.

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