24.06.2021 - 12:37 Uhr
Sulzbach-RosenbergSport

Kein Wort zum Sport: Handballerin Christina Plößl

Diesen Artikel lesen Sie mit
Alle Informationen zu OnetzPlus

In unserer Rubrik verrät die neue Kapitänin des Landesligisten HC Sulzbach, welches Talent sie gerne hätte, und warum sie unbedingt mal nach Australien, nach Südamerika – und auch nach Flensburg muss.

Christina Plößl bei einem Urlaub auf Mallorca. Reisen ist das große Hobby der 23-Jährigen. In 23 Ländern war sie bereits.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Der Opa war Handballer, der Bruder spielt Handball, Christina Plößl ging aber lieber zum Reiten. Bis zwei Schulfreundinnen sie zu einem Handballtraining mitnahmen. Das war vor elf Jahren. "Es gefiel mir und ich bin dabei geblieben", erinnert sich die 23-Jährige. Seitdem spielt sie für den HC Sulzbach, in der A-Jugend parallel auch ein Jahr in Pegnitz in der Bayernliga. In der neuen Saison ist die Halblinks-Spielerin Kapitänin des Landesligateams. Plößl wohnt in Amberg und studiert an der OTH "Interkulturelles Unternehmens- und Technologiemanagement".

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Christina Plößl: In der Nähe meiner Familie und meiner Freunde. Am liebsten mit einem Handballverein in der Nähe. Gerne auch in einer Stadt, ich bin nicht so der Dorfmensch. Aber ob das jetzt Nürnberg, Regensburg oder vielleicht auch Amberg ist, kann ich noch nicht sagen, weil ich nicht weiß, wohin es mich beruflich mal verschlägt.

ONETZ: Über was können Sie so richtig lachen?

Christina Plößl: Über den außergewöhnlichen Tanzstil einer sehr, sehr guten Freundin. Das ist immer recht amüsant. Ihren Namen möchte ich jetzt nicht sagen (lacht), aber sie weiß bestimmt, dass sie gemeint ist.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Christina Plößl: Als kleines Kind wollte ich so werden wie meine Mama. Sie war erfolgreiche Turnierreiterin. Damals war ich eher noch beim Reitsport. Als ich dann mit Handball angefangen habe, wollte ich immer so werden wie mein Opa, weil er Vollbluthandballer war und immer für das Team eingestanden ist. Er war da echt ein Vorbild für mich.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Christina Plößl: Ich würde lieber zum Teetrinken gehen, ich mag nämlich keinen Kaffee. Und das am liebsten mit der gesamten Handballmannschaft aus Flensburg. Das ist mein Lieblingsteam, und ich würde es gerne mal erleben, wie das so ist, wenn ein Spitzenteam beieinander ist, wie die sich verstehen und wie das Teamgefüge da so ist. Ich würde auch wahnsinnig gerne mal nach Flensburg in die "Hölle Nord". Das soll sehr gut sein. Ein Besuch dort steht auf alle Fälle auf meiner To-do-List.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Christina Plößl: Ich kann bei keiner Nein sagen und esse alles. Besonders gerne mag ich mein selbst gemachtes Himbeer-Tiramisu. Ohne Kaffee natürlich.

ONETZ: Welche App darf auf Ihrem Smartphone auf keinen Fall fehlen?

Christina Plößl: Ganz klassisch: "Whatsapp" und "Instagram". Und "Spieler Plus", wo wir uns für die Trainingszeiten an- und abmelden müssen. Da hat man alles auf einen Blick, wann ist welches Spiel. Das ist sehr praktisch, dann muss man es nicht im Kopf haben.

ONETZ: Hotel oder Campingplatz? Berge oder Meer? Wie sieht der perfekte Urlaub für Sie aus?

Christina Plößl: Im Winter eher Berge, im Sommer eher Meer. Und eher Hotels! Ich bin definitiv Hotel-Mensch. Es gibt für mich zwei Arten von perfektem Urlaub: Ich mache sehr gerne Rundreisen, war zum Beispiel schon auf Kuba oder in Südafrika. Und was ich auch sehr gerne mache: Mit einem Buch am Strand liegen und entspannen.

ONETZ: Welchen Traum würden Sie sich gerne erfüllen?

Christina Plößl: Ich würde gerne jeden Kontinent bereisen. Australien und Südamerika fehlen noch. Und die Antarktis. Aktuell ist da noch nichts geplant, das ist gerade mit Corona natürlich auch nicht so einfach. Aber ich hoffe, dass sich dieser Traum irgendwann erfüllen wird.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht?

Christina Plößl: Eigentlich schaue ich überhaupt kein Fernseh mehr, ich habe in der Wohnung nicht mal einen Anschluss. Ich schaue gerne Serien über Streamingdienste am PC. Und wenn mal ein Handball-Spiel kommt, schaue ich das bei meinen Eltern.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Christina Plößl: Die Antwort "ich weiß nicht, entscheide du" bei einer Ja-oder-Nein-Frage. Die Entscheidung wegschieben, mag ich nicht.

ONETZ: Wenn Sie sich ein Talent aussuchen könnten, welches wäre das?

Christina Plößl: Ich würde gerne malen und zeichnen können! Bei mir sieht das eher so aus, als hätte das ein Kleinkind gemacht. Wenn ich das richtig gut könnte, würde ich gerne Tiere zeichnen. Am liebsten Elefanten, das sind meine Lieblingstiere.

Das letzte Mal bei "Kein Wort zum Sport" Fußballtrainer Roland Lang

Windischeschenbach

Alle Teile unserer Rubrik "Kein Wort zum Sport" finden Sie hier.

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.