30.05.2026 - 20:26 Uhr

Tennis-Märchen zu Ende: 17-Jähriger verpasst Achtelfinale

Der Hype um Moïse Kouamé bei den French Open ist riesengroß. Der Teenager begeistert die Franzosen - trotzdem ist das Heimturnier für ihn nun zu Ende.

Moise Kouame in Aktion. Bild: Thibault Camus/AP/dpa
Moise Kouame in Aktion.

Das Tennis-Märchen von Teenager Moïse Kouamé bei den French Open ist beendet. Der 17 Jahre alte Franzose verlor gegen den Chilenen Alejandro Tabilo mit 6:4, 3:6, 4:6, 6:7 (9:11) und schied in der dritten Runde des Grand-Slam-Turniers in seiner Heimat aus. 

Bei einem Sieg wäre Kouamé, der auf Weltranglistenposition 318 steht und nur dank einer Wild Card im Hauptfeld starten durfte, der zweitjüngste männliche Achtelfinalist der French-Open-Geschichte gewesen. 

Schon ein Showman

Er war der letzte verbliebene Franzose im Herreneinzel, doch die große Aufmerksamkeit schien den Youngster nicht sonderlich zu stören - im Gegenteil. Mit seiner Power und unbekümmerten, jugendlichen Art riss Kouamé gegen Tabilo das französische Publikum auf dem Court Suzanne Lenglen förmlich mit. Nach gewonnenen Punkten reckte der Youngster immer wieder die Faust und ließ sich von den Zuschauern feiern. 

https://x.com/rolandgarros/status/2060747116993978384?s=20

Alter? Spielt für ihn keine Rolle

Kouamé hatte in der Runde zuvor in seinem ersten Fünfsatzmatch gegen den Paraguayer Adolfo Daniel Vallejo im Match-Tiebreak nach knapp fünf Stunden Spieldauer gewonnen. 

Dass alle Gegner älter sind als er, und das zum Teil deutlich, darüber wollte der Franzose nicht zu sehr nachdenken. „Denn letztendlich, wenn man auf dem Platz steht, denkt man nicht an sein Alter oder was man essen wird. Man denkt nur daran, was man tun muss, um zu gewinnen“, sagte er.

© dpa-infocom, dpa:260530-930-151624/1

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