Tirschenreuth
02.05.2019 - 16:46 Uhr

Letzte Chance für den TSV Konnersreuth

Seit der Winterpause ist bei der Truppe von Tilo Scharnagl der Wurm drin. Wenn die minimale Chance auf den Relegationsplatz erhalten bleiben soll, müssen am Doppelspieltag der Kreisliga Süd sechs Punkte her. Das Topspiel steigt am Sonntag.

Für Tilo Scharnagls Konnersreuther stehen am Doppelspieltag zwei Endspiele an. Gegen den FC Lorenzreuth und im direkten Duell beim VfB Arzberg sind zwei Siege Pflicht. Ansonsten muss der Traum vom Aufstieg begraben werden. Bild: heh
Für Tilo Scharnagls Konnersreuther stehen am Doppelspieltag zwei Endspiele an. Gegen den FC Lorenzreuth und im direkten Duell beim VfB Arzberg sind zwei Siege Pflicht. Ansonsten muss der Traum vom Aufstieg begraben werden.

Mit einem Doppelspieltag (Freitag und Sonntag) biegt die Kreisliga Süd auf die Zielgerade der Saison 2018/19 ein. Bei zehn Punkten Vorsprung sind dem FC Rehau (1./62) Meisterschaft und Aufstieg nicht mehr zu nehmen. Sechs Zähler trennen den VfB Arzberg (2./52) und TSV Konnersreuth (3./46): Ob es die Truppe von TSV-Coach Tilo Scharnagl noch schafft, entscheidend in den Kampf um den Relegationsplatz einzugreifen, wird sich am Wochenende zeigen. Am Sonntag stehen sich beide Kontrahenten im direkten Vergleich gegenüber. Am anderen Ende der Tabelle ringt der SV Steinmühle (13./25) weiterhin um den direkten Klassenerhalt. Einen Ausrutscher sollte er sich nicht erlauben.

SV Mitterteich II

Am Doppelspieltag muss und möchte die Mannschaft die fehlenden drei Punkte zum Klassenerhalt einfahren. Gegen den FC Schwarzenbach und beim VFC Kirchenlamitz wird man nichts geschenkt bekommen, vor allem weil Schwarzenbach ebenfalls noch nicht aus dem Schneider ist. „Insgesamt ist die Mannschaft froh, dass sich die Saison dem Ende zuneigt. „Seit Wochen kämpfen wir mit Personalsorgen und versuchen, uns irgendwie ins Ziel zu retten“, sagt Vorsitzender Roland Eckert. Verstärkung aus dem Landesliga-Kader wird es nur bedingt geben, denn dort sind ebenfalls etliche Spieler angeschlagen.

FC Schwarzenbach

Noch ist die Mannschaft nicht zu 100 Prozent gerettet. Auf den Relegationsplatz sind es nur sechs Punkte Vorsprung. Also heißt es, nochmals kräftig Gas zu geben. Es wird nicht einfach, die noch nötigen Zähler einzufahren, geht es doch zunächst zur Reserve des SV Mitterteich II, ehe am Sonntag Tabellenführer FC Rehau zu Gast ist. Zumindest in Mitterteich rechnet sich die Truppe von Trainer Santiago Da Silva etwas Zählbares aus, gegen den Spitzenreiter versucht man, sich ordentlich aus der Affäre zu ziehen.

ASV Wunsiedel

Befreit kann die Mannschaft in die letzten Spiele gehen. Am Freitag steht das Gastspiel des Tabellenführers FC Rehau an. Wie schon gegen Arzberg und Konnersreuth will man auch gegen die dritte Topmannschaft nicht leer ausgehen. Aber dazu bedarf es eines richtig guten Tages. Nicht vergessen hat Trainer Fabian Bartl die glatte 1:4-Vorrundenniederlage gegen Aufsteiger TuS Förbau. „Damals lieferten wir unser schlechtestes Spiel der Saison ab“, erinnert sich Bartl. „Meine Mannschaft hat also einiges gutzumachen. Es fehlt lediglich Michael Koller.

FC Rehau

Nur noch zwei mickrige Zähler benötigt die Mannschaft, um die Meisterschaft zu bejubeln. „Und die wollen wir gleich am Freitag beim ASV Wunsiedel einfahren, spätestens aber zwei Tage später beim FC Schwarzenbach“, fordert Vorsitzender Oliver Höll. Einige Akteure sind angeschlagen.

SpVgg Wiesau

Lediglich am Freitag befindet sich die Mannschaft im Einsatz, zwei Tage später ist sie spielfrei. Nicht vergessen hat Vorsitzender Alfred Klarner die knappe 1:2-Hinspielniederlage bei der SG Marktredwitz. „Die wollen wir unbedingt revidieren und somit die noch nötigen Zähler zum Klassenerhalt einfahren“, lautet die Vorgabe von Klarner. Die Mannschaftsaufstellung ergibt sich kurzfristig.

SG Marktredwitz

Den einen oder anderen Punkt benötigt der Aufsteiger schon noch, um ganz sicher die Liga zu halten. Am besten holt er sich diese gleich am Doppelspieltag. Und mit den beiden Gegner machte die Mannschaft gute Erfahrungen. Gegen die SpVgg Wiesau gewann man 2:1, beim SV Steinmühle sogar glatt mit 4:0. Aber das ist Schnee von gestern, die Karten werden neu gemischt. Spielleiter Boban Sabovic vermutet, dass sich beide Gegner für die Einbußen revanchieren wollen und dementsprechend zu Werke gehen. Immerhin sind sie ebenfalls noch nicht aus dem Schneider.

SV Steinmühle

Trotz der Niederlage in Arzberg bleibt das Ziel der direkte Klassenerhalt. Die Spiele gegen die SpVgg Selb und bei der SG Marktredwitz sind für Trainer Thorsten Meier vorentscheidend, ob es bis zum Saisonende spannend bleibt. „Selb hat unter Trainer Rogler wieder seinen Kampfgeist entdeckt. Das wird eine enge Kiste“, glaubt Meier. In Marktredwitz heißt es, die schlechte Vorstellung bei der 0:4-Niederlage im Hinspiel wettzumachen. „Die Stimmung in der Mannschaft ist gut und die Einstellung passt. Also beste Voraussetzungen für den Endspurt.“ Thomas Faltenbacher fällt wegen eines Kreuzbandrisses aus, einige Akteure stehen vor ihrer Rückkehr.

SpVgg Selb

Beim SV Steinmühle gilt es vorrangig, die torgefährlichen Reichel und Tanner in den Griff zu bekommen. Mit einer ähnlich konzentrierten Leistung wie in den letzten Spielen gegen Wiesau und Förbau möchte Trainer Stefan Rogler schon etwas Zählbares mitnehmen. Zwei Tage später sind auf eigenem Gelände gegen Schlusslicht FC Marktleuthen drei Punkte Pflicht. Aber Vorsicht: Schon beim knappen 1:0-Vorrundensieg hatte die Mannschaft viel Glück.

FC Marktleuthen

Nach der verpassten Chance auf den Relegationsplatz hat die Mannschaft auf eigenem Gelände gegen den VfB Arzberg nichts zu verlieren. Auch in der Partie bei SpVgg Selb sieht es ähnlich aus. „In beiden Spielen sind wir krasser Außenseiter und versuchen, das Beste daraus zu machen“, verspricht Trainer Martin Mattuschak.

VfB Arzberg

Am Doppelspieltag gilt es, den Sechs-Punkte-Vorsprung zu halten oder womöglich ausbauen. Am Freitag gastiert Schlusslicht FC Marktleuthen, das mit Sicherheit noch einmal alles geben wird. „Wichtig wird es sein, den Gegner nicht am Tabellenstand zu messen.“ Im Topspiel um den Relegationsplatz ist der TSV Konnersreuth zu Gast. „Hier versuchen wir alles, um den Platz als Sieger zu verlassen und damit den zweiten Tabellenplatz abzusichern“, sagt Spielleiter Sven Riedl.

TSV Konnersreuth

Durch die unnötige Niederlage in Kirchenlamitz wird es schwer, nochmals in den Kampf um den Relegationsplatz einzugreifen. Eine mangelhafte Torausbeute war für Spielleiter Florian Neumann der Hauptgrund für die Einbuße. Um noch einmal Druck auf Arzberg aufzubauen, muss die Mannschaft ihre Hausaufgabe gegen den FC Lorenzreuth erfolgreich erledigen. „Unbedingt gewinnen müssen wir in Arzberg, soll die letzte kleine Chance aufrechterhalten werden“, sagt Neumann. „Solange es rechnerisch noch möglich ist, glauben wir an den Relegationsplatz.“ Kapitän Wenisch kehrt zurück.

FC Lorenzreuth

Mächtig unter Druck steht die Mannschaft, will sie zumindest den direkten Abstieg vermeiden, zum Klassenerhalt muss sie einen Rückstand von sieben Zähler aufholen. Dies erscheint fast unmöglich. Und die anstehenden Aufgaben haben es in sich. Zunächst geht es zum TSV Konnersreuth, der jeden Zähler im Kampf um den Relegationsplatz benötigt. Nicht einfacher wird es gegen die Sportfreunde aus Kondrau. An diesen erinnert man sich gerne, gab es doch in der Vorrunde einen glatten 3:0-Sieg. Aber die Zeiten haben sich geändert. So einfach wird es wohl kaum mehr werden.

SF Kondrau

Für Spielleiter Philipp Hopfner stehen zwei wichtige Partien auf dem Programm. Im Heimspiel gegen den direkten Tabellennachbarn VFC Kirchenlamitz wollen sich die Sportfreunde mit einem Sieg den vierten Tabellenplatz zurückholen. Und zwei Tage später beim FC Lorenzreuth kommt es für Hopfner darauf an, die sich bietenden Torchancen konsequenter zu nutzen und in der Defensive sicher zu stehen.

VFC Kirchenlamitz

Für Trainer Bernd Lauterbach kommt es bei den Sportfreunden Kondrau zum direkten Zweikampf um den vierten Tabellenplatz. „Zeigen wir eine ähnliche Leistung wie zuletzt gegen Konnersreuth, sollte etwas Zählbares herausspringen“, ist sich Lauterbach sicher. Das vorletzte Heimspiel gegen den SV Mitterteich II will Lauterbach unbedingt gewinnen. Dabei fordert er volle Konzentration und eine kompakte Abwehrarbeit, um die spielstarken Gäste in Schach zu halten.

TuS Förbau

Am Freitag ist der Aufsteiger spielfrei. Beim ASV Wunsiedel trifft die Mannschaft auf ein bereits gesichertes Team, das locker in die letzten Spiele gehen kann. „Aber wir werden kaum etwas geschenkt bekommen“, vermutet Spielleiter Stefan Dill. Er fordert in den letzten drei Spielen vollen Einsatz, um den Mühlen der Relegation zu entgehen.

 
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