28.09.2026 - 00:12 Uhr

Trump als Glücksbringer: Team USA verteidigt Presidents Cup

Mit einer beeindruckenden Aufholjagd sichern sich die US-Golfer erneut den Presidents Cup – und US-Präsident Donald Trump erlebt den Erfolg hautnah.

US-Präsident Donald Trump war beim Presidents Cup in Medinah zu Gast. Bild: Matt Slocum/AP/dpa
US-Präsident Donald Trump war beim Presidents Cup in Medinah zu Gast.

Vor den Augen von US-Präsident Donald Trump haben die besten Golfer der USA mit einer grandiosen Aufholjagd den Titel im Presidents Cup verteidigt. Die Titelverteidiger um den Weltranglistenersten Scottie Scheffler gewannen in der Nähe von Chicago gegen eine Welt-Auswahl ohne Europa.

Der erst 21 Jahre alte Jackson Koivun holte am Finaltag den entscheidenden Punkt zum späteren 17:13-Sieg des US-Teams. Die Gastgeber waren am Schlusstag mit einem Rückstand vom 7,5:10,5-Punkten in die abschließenden zwölf Einzel gegangen. 

Presidents Cup ohne europäische Spieler

Die Anwesenheit des Hobby-Golfers Donald Trump im Medinah Country Club brachte den US-Stars diesmal Glück. Im vergangenen Jahr hatte der Besuch des US-Präsidenten beim Ryder Cup vor den Toren New Yorks noch mit einer Enttäuschung geendet: Die Europäer besiegten die US-Auswahl damals mit 15:13. 

Der Presidents Cup wird wie der Ryder Cup alle zwei Jahre ausgetragen. Von den 16 Vergleichen gewannen die USA 14. Der einzige Sieg der Welt-Auswahl datiert aus dem Jahr 1998. 2003 trennte man sich unentschieden. Im Presidents Cup spielen zwölf US-Profis gegen ein internationales Team, bei dem aber keine europäischen Spieler am Start sind. Die Europäer treten nur im Ryder Cup gegen die USA an.

© dpa-infocom, dpa:260927-930-754130/1

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