Riesig enttäuscht: Biathlet Donhauser bei EM in Lenzerheide nur auf Rang 66

Ursensollen
25.01.2023 - 19:17 Uhr

Johannes Donhauser hatte sich für die Biathlon-EM in Lenzerheide so viel vorgenommen. Das erste Rennen war aber total vermurkst. Dabei ging es gut los ...

Johannes Donhauser war nach dem Einzel-Rennen in Lenzerheide enttäuscht.

Seinen ersten EM-Einsatz hatte sich Johannes Donhauser (28) ganz anders vorgestellt: Der Biathlet aus der Oberpfalz, der in Ruhpolding trainiert und lebt, landete beim ersten Rennen der Europameisterschaft im schweizerischen Lenzerheide nur auf Rang 66. Einem ersten fehlerfreien Schießen folgten im Einzel über die 20, Kilometer die Serie 1-2-2. Insgesamt fünf Fehler waren viel zu viel für eine vordere Platzierung im 108-köpfigen Feld. Es siegte der Norweger Endre Stroemsheim. Philipp Nawrath landete als bester Deutscher auf Rang fünf, Marco Groß auf Rang 13, Dominic Schmuck auf 14. Philipp Horn, der ebenso wie Nawrath noch um das WM-Ticket für Oberhof kämpft, schoss wie Donhauser fünf „Fahrkarten“ und wurde 28.

Ob Donhauser für den Sprint am Freitag nominiert wird, ist noch offen. Am Samstag folgt dann in Lenzerheide die Verfolgung, am Sonntag die Mixed-Staffeln.

Groß war der Jubel bei den Damen: Im Frauen-Einzel sicherte sich Lisa Spark den Titel. Die 22-Jährige aus Traunstein gewann ohne Schießfehler knapp vor Julija Dschyma, der ukrainischen Staffel-Olympiasiegerin von 2014, und der erst 18 Jahre alten Selina Grotian aus Mittenwald. Ein starkes deutsches Teamresultat komplettierte Ex-Weltmeisterin Vanessa Hinz, die Vierte wurde.

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