Der Aufsteiger schreibt weiter an seiner eigenen Geschichte: Die Bietigheim Steelers gewinnen Spiel sieben bei den Ravensburg Towerstars mit 4:2 und ziehen ins DEL2-Play-off-Halbfinale ein. Dort wartet mit den Kassel Huskies nun der nächste Brocken – aber nach diesem Lauf wirkt bei den Steelers aktuell wenig unmöglich.
Dabei begann die Saison für Bietigheim alles andere als vielversprechend. Zeitweise abgeschlagen auf dem letzten Platz, kämpfte sich die Mannschaft von Alex Dück Schritt für Schritt zurück – und steht nun unter den letzten vier Teams der Liga. Ein Szenario, das so wohl kaum jemand auf dem Zettel hatte. Auch im entscheidenden Spiel sieben waren es wieder die Leistungsträger, die den Unterschied machten. Jack Dugan bereitete gleich drei Treffer vor und zog im entscheidenden Moment die Fäden, während Cole Fonstad mit dem 4:2 den Deckel draufmachte. Insgesamt präsentierten sich die Steelers abgeklärt, effizient und vor allem nervenstark.
Bemerkenswert: Nach einer Serie, in der fünf der ersten sechs Spiele erst in der Overtime entschieden wurden, fiel die Entscheidung diesmal in der regulären Spielzeit. Bietigheim ließ sich nicht mehr in ein weiteres Drama ziehen, sondern spielte die Partie konsequent zu Ende. Für Ravensburg endet damit eine Saison, die nach schwachem Start zwar ebenfalls an Stabilität gewann, aber nicht mehr an das Finalniveau des Vorjahres heranreichte. Bietigheim hingegen reist mit breiter Brust nach Kassel – und darf sich dort durchaus etwas ausrechnen.




















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