Blue Devils gegen SC Riessersee: Welche Serie reißt am Freitag?

Weiden in der Oberpfalz
03.11.2022 - 18:56 Uhr

Am Freitag steigt in Weiden das Top-Spiel der Eishockey-Oberliga Süd. Spitzenreiter Blue Devils Weiden ist noch ohne Punktverlust, der Tabellendritte SC Riessersee hat ebenfalls einen Lauf. Am Sonntag reisen die Devils zum Schlusslicht.

Blue-Devils-Kapitän Dennis Thielsch (links) zieht im Spiel gegen Landsberg (10:2) ab. Am Wochenende treffen die Weidener auf den SC Riessersee und den EHC Klostersee.

Elf Spiele, elf Siege, 33 Punkte: Mit blütenweißer Weste stehen die Blue Devils an der Spitze der Oberliga Süd. Am Freitag um 20 Uhr gastiert der SC Riessersee in der Hans-Schröpf-Arena. Die Garmischer reisen nach sechs Dreiern in Folge selbstbewusst an. Welche Serie reißt? Das zweite Match an diesem Wochenende bestreiten die Blue Devils am Sonntag (17.30 Uhr) beim sieglosen Schlusslicht EHC Klostersee.

"Der SC Riessersee ist ein Aufstiegsaspirant", sagt Blue-Devils-Trainer Sebastian Buchwieser, der am Mittwoch das Spiel der Garmischer bei den Memmingen Indians auf SpradeTV verfolgt hat. "Eine starke Mannschaft, die eine beeindruckende Leistung gezeigt und verdient mit 2:0 gewonnen hat."

Respekt hat Buchwieser auch vor dem Sonntagsgegner, obwohl der EHC Klostersee noch sieglos ist und erst zwei Punkte auf dem Konto hat. Zum Saisonauftakt hatten die Blue Devils den Aufsteiger mit 5:0 bezwungen. "Klostersee hat sich inzwischen an die Liga gewöhnt und wird sicher anders auftreten als im Hinspiel. Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen. Und in Grafing geht es immer heiß her", weiß Buchwieser.

Personell sind die Blue Devils bis auf den weiterhin verletzten Stürmer Nardo Nagtzaam komplett. Die am Dienstag in Passau fehlenden Jaroslav Hübl, Mirko Schreyer und Chad Bassen sind wieder dabei. Hübl, der gegen den SC Riessersee zwischen den Pfosten stehen wird, hatte am Dienstag freibekommen. Als Backup von Marco Wölfl saß in Passau Timon Bätge auf der Bank. "Damit Bätge im Hinblick auf die Spielberechtigung in den Play-offs auf zehn Einsätze kommt", begründet Buchwieser.

Der SC Riessersee ist nach einem schlechten Saisonstart (nur ein Sieg in den ersten vier Partien) in Schwung gekommen. Zuletzt holte die Mannschaft des früheren Bundestrainers Pat Cortina sechs Dreier in Folge, unter anderem gab es Siege in Bad Tölz (6:1) und Memmingen (2:0). Am Freitag kommt es zum direkten Duell zwischen den aktuellen Topscorern der Oberliga Süd: Der Garmischer Lubor Dibelka, Neuzugang von den Tölzer Löwen, und der Weidener Edgars Homjakovs liegen mit jeweils 21 Punkten auf den Plätzen eins und zwei.

Der letztjährige Bayernliga-Meister EHC Klostersee brauchte einige Zeit, um sich in der neuen Umgebung einigermaßen zurechtzufinden. Erst am sechsten Spieltag holte die Mannschaft von Trainer Dominik Quinlan den ersten Punkt (3:4 nach Penaltyschießen gegen den EV Füssen). Den zweiten Zähler ergatterten die immer noch sieglosen mit dem 2:3 nach Verlängerung bei den Passau Black Hawks.

 
 

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