28.07.2020 - 13:40 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Kein Wort zum Sport: Jenni Hermann

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In unserer wöchentlichen Rubrik verrät die Handballerin des HC Weiden, warum sie in der Schule nachsitzen musste und welche Traumreise sie unbedingt nachholen möchte.

Jenni Hermann (am Ball) stieg mit dem HC Weiden vor einem Jahr in die Bezirksoberliga auf.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Schon als kleines Kind war sie beim Handball in der Halle. Erst als Zuschauerin, wenn ihre Mutter Sandra und ihre Cousine Franzi auf dem Parkett standen, dann selber als Spielerin. „Es hat sich schnell herausgestellt, dass mir Handball ziemlich gut liegt. Ganz anders als Ballett, das ich vorher mal ausprobierte“, sagt Jenni Hermann. Seitdem spielt sie für den HC Weiden, am liebsten auf der Linksaußenposition. Vor vier Jahren wechselte sie zum Bayernligisten HSG Fichtelgebirge, kehrte aus zeitlichen Gründen nach einer Saison wieder zurück zum HC Weiden, mit dem sie in die Bezirksoberliga aufstieg. Die 21-Jährige wohnt in Weiden und arbeitet als Mediengestalterin bei einer Druckerei, an den Wochenenden jobbt sie zudem als Barkeeperin in einer Weidener Disco.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Jenni Hermann: Am liebsten bin ich daheim. Ich bin ein Familienmensch und finde es in der Oberpfalz sehr schön. Urlaub mache ich gerne, wo es warm ist. Ein Traumziel ist Bali. Das war eigentlich für dieses Jahr geplant, wegen Corona ist es aber ins Wasser gefallen. Wenn es dann möglich ist, soll es nächstes Jahr dorthin gehen.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Jenni Hermann: Ich bin ziemlich direkt und sage gleich, wenn mir etwas nicht passt und bin immer ehrlich. Manchmal ist das vielleicht nicht so vorteilhaft, mein Motto ist aber, „Ehrlichkeit währt am längsten“. Und ich bin sehr ehrgeizig und möchte, dass immer alles sofort klappt. Wenn das nicht so funktioniert, bin ich immer sehr enttäuscht.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Jenni Hermann: Ich habe bestimmt schon den ein oder anderen kleinen Fehler gemacht. Aber ein riesengroßer war da nicht dabei. Dafür bin ich vielleicht auch noch zu jung. Der kommt bestimmt noch... (lacht)

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Jenni Hermann: Früher wollte ich immer so sein wie meine Cousine Franzi Scheidler. Sie spielt auch Handball, ein, zwei Jahre waren wir gemeinsam beim HC Weiden. Seit ein paar Jahren ist sie jetzt bei der HSG Fichtelgebirge. Ich wollte immer so gut sein wie sie. Geschafft habe ich das noch nicht, aber ich bin auf einem guten Weg...

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Jenni Hermann: Ein Prominenter, der mich so richtig reizen würde, fällt mir nicht ein. Es gibt da keinen Schauspieler oder Sportler, den ich unbedingt treffen wollte.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Jenni Hermann: Bei uns gab es keine spektakulären Streiche, eher kleinere, harmlosere, wie den Stuhl der Lehrerin nass zu machen. Da war ich aber immer eine der Ersten, die da mitgemacht haben. Ich habe auch den einen oder anderen Verweis dafür bekommen, einmal musste ich nachsitzen. Das lag aber auch daran, dass mich die Lehrerin auf dem Kieker hatte. Und bei solchen Sachen war halt ich immer die Hauptschuldige.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Jenni Hermann: Einen Satz, den ich öfter mal sage, aber nicht leiden kann, ist "Das kann ich nicht". Ich sage das immer wieder, ohne es vielleicht versucht zu haben.Was ich auch hasse, ist, wenn meine Mama sagt, "das Paulaner-Spezi ist leer".

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Jenni Hermann: Eine Siegprämie gab es bei uns nicht, da müsste ich schon in einer anderen Liga spielen. Was ich von meinem ersten Gehalt gekauft habe, weiß ich gar nicht mehr. Wahrscheinlich war ich shoppen und habe mir Klamotten gekauft.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Jenni Hermann: Eigentlich kann ich bei keiner widerstehen. Außer vielleicht bei bitteren Sachen wie Lakritz. Am besten ist immer noch der Löffel Nutella abends auf der Couch. Und Mousse au Chocolat.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Jenni Hermann: Das normale Programm läuft bei uns eigentlich gar nicht. Wir schauen eher Netflix-Serien, am Wochenende Filme. Meine absolute Lieblingsserie ist "Prison Break". Ab und zu muss ich mit meinem Freund Fußball schauen. Da würde ich schon gerne wegschalten.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Jenni Hermann: Am liebsten treffe ich mich mit meinen Freundinnen, das ging jetzt während der Corona-Zeit leider lange nicht.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Jenni Hermann: Ich bin zwar noch nicht so alt, aber es gibt schon die ein oder andere Entscheidung, die ich vielleicht anders machen würde. Das hätte mir sicherlich manches erleichtert und auch erspart. Aber im Großen und Ganzen bin ich schon sehr zufrieden mit meinem Leben.

Letzte Woche bei "Kein Wort zum Sport": Kegler Stefan Heitzer

Weiden in der Oberpfalz

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