17.12.2019 - 18:35 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Kein Wort zum Sport: Johannes Ederer

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der DFB-Stützpunktkoordinator für Ostbayern, warum er Zinédine Zidane bewundert und nach einer "Ex" mal aus der Schule getürmt ist.

Johannes Ederer, DFB-Stützpunktkoordinator Ostbayern
von Fabian Leeb Kontakt Profil

Johannes Ederer ist als hauptamtlicher DFB-Stützpunktkoordinator in Ostbayern Nachfolger von Michael Köllner. Der 30-Jährige aus Cham spielte selbst beim SV Geigant und beim ASV Cham und trainierte die Herren beim SV Geigant sowie die U15, U19 und Herren beim ASV Cham. Als Funktionär war der studierte Sportwissenschaftler und A-Lizenz-Inhaber unter anderem Sportlicher Leiter beim ASV Cham und Leiter des Nachwuchsleistungszentrums in Cham.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Johannes Ederer: Ich habe das Privileg, durch meinen Beruf viel im In- und Ausland unterwegs zu sein und somit viel von der Welt zu sehen. Aber nirgendwo war's bislang so schön wie daheim.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Johannes Ederer: Das ist sehr schwierig für mich zu bewerten. Das sollen andere übernehmen. Mein Job hilft mir aber viel im Umgang mit Menschen sowie deren Einschätzung.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Johannes Ederer: Jeder Mensch macht viele und da geht es auch nicht um ein Ranking. Wichtiger ist dagegen, dass man keinen Fehler zweimal macht und aus Fehlern lernt.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Johannes Ederer: Zinédine Zidane habe ich bewundert. Er war für mich in Sachen Technik, Spielverständnis und vom Bewegungsablauf her der weltbeste Fußballer. Aber richtige Vorbilder sind nur meine Eltern für mich.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Johannes Ederer: Da hat es einige gegeben. Nur ein Beispiel: Ich habe mal eine "Ex", auf der nicht viel geschrieben stand, einfach zerrissen und bin anschließend getürmt.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Johannes Ederer: Grundsätzlich finde ich den Austausch mit allen Menschen interessant, das muss nicht immer ein Promi sein. Aber Jürgen Klopp schätze ich sehr, das wäre sicher interessant.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Johannes Ederer: "Das geht nicht." Wenn man etwas schaffen möchte, dann kann man alles schaffen. Es gibt kein Limit, die eigenen Grenzen lassen sich immer weiter nach oben schrauben.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Johannes Ederer: Die erste Siegprämie war so gering, dass ich mir davon nichts kaufen konnte. So habe ich es auf die Bank gebracht und gespart.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Johannes Ederer: Bei Mousse au Chocolat. Vor allem meine Schwester macht die ganz hervorragend.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Johannes Ederer: Pflicht sind Fußball- und Sportsendungen in der Sportschau, im Sportstudio, auf Sky oder DAZN. Außerhalb des Sports interessieren mich alle möglichen Dokus und ganz klassisch der Tatort am Sonntagabend. Gar nicht gehen Castingshows oder "RTL-Formate".

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Johannes Ederer: Tatsächlich der Fußball. Ich empfinde meinen Job als Auszeichnung und habe mein Hobby zum Beruf gemacht.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Johannes Ederer: ... fast alles wieder genau so machen. Nur einiges anders und besser (lacht).

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