18.06.2019 - 21:44 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Kein Wort zum Sport: Josef Rodler

In unserer wöchentlichen Rubrik wartet der Stürmer der SpVgg SV Weiden mit "Ballermann" Willi Herren, den Domspatzen und seinem "besten Freund" Christian auf. Das etwas andere Interview.

Josef Rodler
von Fabian Leeb Kontakt Profil

Josef Rodler wohnt in Regensburg und studiert dort an der Universität Lehramt für Mittelschulen. Das Fußballspielen erlernte der 25-Jährige beim FC Dießfurt. Noch in der Jugend folgte der erste Wechsel zur SpVgg SV Weiden. Nach Stationen bei der SpVgg Bayreuth und der SpVgg Bayern Hof spielt Rodler nun schon die fünfte Saison wieder am Weidener Wasserwerk.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Josef Rodler: In Regensburg etwas näher am Dom. Ich wollte als Kind immer zu den Domspatzen, das hat aber irgendwie nicht geklappt. Vermutlich bin ich zu früh in den Stimmbruch gekommen (lacht).

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Josef Rodler: Ich persönlich würde mich als sehr hilfsbereit bezeichnen. Bei einem Trinkspiel im ersten Semester hat sich aber auch herausgestellt, dass ich sehr gut Tierlaute imitieren kann.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Josef Rodler: Ein Brustwarzen-Piercing in der achten Klasse. Da haben sich meine Eltern einige Wochen aufgeregt. Mittlerweile habe ich das aber wieder entfernt.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Josef Rodler: Günther Jauch. Es hat mich fasziniert, wie er bei "Wer wird Millionär" nie um eine Antwort verlegen war.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Josef Rodler: Ich habe meinem damals besten Freund Christian den Radiergummi geklaut. Seitdem ist unser Verhältnis etwas belastet.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Josef Rodler: Mit Willi Herren. Den habe ich während eines Urlaubs auf Mallorca mal getroffen und dessen Album "Lobet den Herren" hat mich nachhaltig geprägt (lacht).

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Josef Rodler: "Hey, alles klar?" Das ist mir viel zu oberflächlich und zeigt gleich zu Beginn, dass jemand nicht wirklich an einem Gespräch interessiert ist.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Josef Rodler: Das waren Fußballschuhe zu meiner Bayreuther Zeit. Ich bin da mit dem "Copa" eher der klassische Typ.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Josef Rodler: Wie früher als kleines Kind: bei einem Stück Schokolade.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Josef Rodler: Pflicht sind Live-Sport und grundsätzlich Sport-Übertragungen. Bei Daily Soaps dagegen schalte ich sofort weiter.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Josef Rodler: Ich bin vor zwei Semestern durch einen Kommilitonen in einen Töpferkurs geraten. Daraus hat sich eine Leidenschaft entwickelt, auch wenn die Zeit dafür oft fehlt.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Josef Rodler: ... meinem Freund Christian seinen Radiergummi nicht wegnehmen. Dann hätte sich daraus bestimmt eine richtige Freundschaft entwickeln können.

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