02.07.2019 - 15:36 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Kein Wort zum Sport: Sebastian Jäger

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät Ex-Tennisprofi Sebastian Jäger, dass er ein Ganz-oder-gar-nicht-Typ ist, wieso er sich gerne mit Barack Obama unterhalten würde und welche Eissorte er bevorzugt.

Sebastian Jäger.
von Alfred Schwarzmeier Kontakt Profil

Sebastian Jäger ist Tennisspieler aus Leidenschaft. Der 38-Jährige war in seiner aktiven Zeit Profi, er gewann mehrere Future- und Satellite-Turniere und spielte für den TC Großhesselohe in der Bundesliga. In der Weltrangliste schaffte er es einst bis auf Platz 308, im DTB-Ranking stand Platz 20 zu Buche. Heute leitet Jäger (verheiratet, zwei Kinder) seine eigene Tennisschule und kümmert sich vor allem um die Talente beim TC am Postkeller Weiden.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Sebastian Jäger: In Florida. Hier habe ich als Tennisprofi viel Zeit verbracht und dabei die hohe Lebensqualität schätzen gelernt. Meer, Küste, Sonne, es geht dort sehr entspannt zu.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Jäger: Ich bin ein Teamplayer und ein Ganz-oder-gar-nicht-Typ: Entweder mache ich etwas zu 100 Prozent oder lasse es sein. Pünktlichkeit und Hilfsbereitschaft würde ich mir auch zuschreiben.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Jäger: Vor zehn Jahren ungefähr habe ich dem Tennis den Rücken gekehrt, obwohl es meine große Leidenschaft ist, und bin hinüber zum Golfsport gewechselt. Das bereue ich sehr. Ich habe alles, was ich mir aufgebaut hatte, quasi hergeschenkt. Jetzt bin ich wieder zurück im Tennis und fange wieder dort an, wo ich damals aufgehört habe.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Jäger: Michael Jordan. Mich hat total beeindruckt, mit welcher Hingabe er den Basketballsport betrieben hat.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Jäger: Hmmh. Ich bin ja noch in Kontakt mit mehreren meiner ehemaligen Lehrer. Nicht, dass ich im nachhinein da noch Probleme bekomme. Nein, ernsthaft: Ich habe zwar immer wieder mal die Schule geschwänzt, aber nie etwas Böses gemacht.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Jäger: Barack Obama, weil er ein charismatischer Mensch ist. Ich höre ihm gerne zu, da er etwas zu sagen hat.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Jäger: Das kann ich nicht! Man sollte ein Sache zunächst ausprobieren. Und wenn es nicht klappt, dann sie halt nochmals machen.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Jäger: Ich habe mir davon mit 18 Jahren ein Auto gekauft, einen Ford Focus. Das war 1998.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Jäger: Two and a Half Men schaue ich gerne an. Auch die vier Grand-Slam-Turniere im Tennis sind Pflicht. Was ich nicht mag? Das würde eine Extraseite füllen. Dschungelcamp oder Deutschland sucht den Superstar sind zum Beispiel nicht mein Ding.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Jäger: Vanilleeis, das läuft bei mir unter Grundnahrungsmittel.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Jäger: Mit der Familie und Freunden Zeit verbringen. Wenn es passt, dazu Grillen. Alles ganz relaxed.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Jäger: ...wieder Tennisprofi werden wollen.

Letzte Woche bei "Kein Wort zum Sport": Robert Ziegler

Ammerthal

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