08.06.2022 - 12:53 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Landesliga Nordost wieder eingleisig

Die Einteilung der fünf bayerischen Fußball-Landesligen steht: Die wichtigste Änderung im Vergleich zur vergangenen Saison ist, dass die Staffeln Nordost und Nordwest wieder eingleisig an den Start gehen.

Nordost-Landesligist SV Mitterteich (grüne Trikots) darf sich in der kommenden Saison wieder auf die Derbys gegen Kickers Selb freuen.
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

91 Mannschaften, fünf Staffeln: Der Spielausschuss des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) um Verbandsspielleiter Josef Janker hat die Spielklasseneinteilung der Landesligen für die Saison 2022/23 bekanntgegeben. Das teilte der BFV am Mittwoch in einer Pressemitteilung mit.

Vier Landesligen (Nordost, Mitte, Südwest und Südost) gehen in der kommenden Saison mit jeweils 18 Mannschaften an den Start. Die Landesliga Nordwest besteht 2022/23 aus 19 Teams. „Die Einteilung der fünf bayerischen Landesligen ist jedes Jahr eine gigantische logistische Herausforderung. Unser Ziel ist es, sportlich attraktive Spielklassen mit möglichst kurzen Fahrtwegen und vielen Nachbarschaftsduellen einzuteilen. Das ist uns auch in diesem Jahr wieder gelungen – auch wenn wir leider nie alle Wünsche der Vereine zu 100 Prozent erfüllen können“, erklärte Josef Janker.

Die Landesliga Nordost kehrt zur Eingleisigkeit und damit zur Normalität zurück, nachdem in der vergangenen Saison in zwei Vorrundengruppen und nach der Winterpause in einer Aufstiegs- und einer Qualifikationsrunde gespielt worden war. "Wir hatten gehofft, dass es wieder eingleisig wird. Eine normale Runde ist überschaubarer und besser planbar", sagte Rainer Fachtan, der Sportliche Leiter des SV Mitterteich. Er freut sich auf eine "interessante und attraktive" Liga. Dass der FC Eintracht Münchberg den Klassenerhalt geschafft hat und der BSC Saas-Bayreuth aufgestiegen ist, findet Fachtan super.

In der Landesliga Mitte darf sich Aufsteiger SpVgg Pfreimd auf die Aufeinandertreffen mit dem FC Amberg freuen. Dazu kommen die reizvollen Duelle mit den Landkreis-Rivalen SC Ettmannsdorf und ASV Burglengenfeld sowie dem letztjährigen Vizemeister SV Fortuna Regensburg, der den Aufstieg in die Bayernliga in der Relegation verpasst hat.

Der FC Amberg bekommt es überwiegend mit Gegnern aus der vergangenen Saison zu tun. Nicht mehr dabei sind Meister SpVgg SV Weiden sowie die Absteiger FC Passau, Wacker Neutraubling und TSV Bad Abbach. Diese vier Plätze werden von Bezirksliga-Meistern eingenommen: SpVgg Pfreimd (BL Oberpfalz Nord), TB 03 Roding (BL Oberpfalz Süd), TSV Waldkirchen (BL Niederbayern Ost) und SpVgg GW Deggendorf (BL Niederbayern West).

Landesliga Nordost

TSV Neudrossenfeld, FC Eintracht Münchberg, SC 04 Schwabach, SV Mitterteich, FC Vorwärts Röslau, SV Seligenporten, SV Unterreichenbach, TSV Buch, SC Großschwarzenlohe, SV Buckenhofen, 1. FC Herzogenaurach, FSV Stadeln, BSC Saas-Bayreuth, SG Quelle Fürth, SV Memmelsdorf, Kickers Selb, SpVgg Jahn Forchheim, FSV Erlangen-Bruck

Landesliga Mitte

SpVgg Lam, 1. FC Bad Kötzting, SV Fortuna Regensburg, ASV Burglengenfeld, SC Ettmannsdorf, SpVgg Osterhofen, FC Tegernheim, TSV Kareth-Lappersdorf, SV Neukirchen b. Hl. Blut, SpVgg Pfreimd, TB Roding, TSV Waldkirchen, SpVgg GW Deggendorf, TSV Bogen, TSV Seebach, FC Sturm Hauzenberg, VfB Straubing, FC Amberg

 
 

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