18.04.2019 - 16:54 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Nur noch ein Führungstrio

Nach der Heimniederlage des Tabellenvierten SV Plößberg (37), ist fünf Spieltage vor dem Saisonende der Kreisliga Nord aus dem Quartett an der Spitze ein Führungstrio geworden.

Der SV Plößberg (rotes Trikot) hat sich nach der überraschenden 1:2-Heimniederlage voriges Wochenende gegen den VfB Mantel aus dem Führungsquartett der Kreisliga Nord verabschiedet.
von Erich VölklProfil

Alle drei Teams, die lediglich zwei Zähler voneinander trennen, müssen am Ostermontag keine einfachen Auswärtsaufgaben meistern. Tabellenführer SpVgg SV Weiden II (45) tritt beim Sechsten FC Dießfurt (28) an, die SpVgg Vohenstrauß (43) reist zum Zehnten VfB Mantel (24) und der Tabellendritte FC Weiden-Ost (43) muss im Stadtderby zum Vorletzten SV Anadoluspor Weiden (20). Auch im Tabellenkeller herrscht weiterhin Hochspannung. Die letzten vier Teams trennt nur ein einziger Zähler, so dass zum Schluss womöglich sogar der direkte Vergleich ein entscheidender Faktor werden könnte. Direkt treffen hier der Elftplatzierte SVSW Kemnath (20) und der Drittletzte TSV Reuth (20) aufeinander.

FC Dießfurt

SpVgg SV Weiden II Mo. 15.00

„In Kirchenthumbach hat meine Mannschaft eine ordentliche Leistung geboten. Allerdings fehlt uns momentan einfach das Glück“, sagt FC-Coach Eugenio Wild. „Aber wir werden weiter machen und vielleicht ist das Glück bald einmal auf unserer Seite. Wir müssen am Ostermontag dagegen halten, dem Tabellenführer alles abverlangen und die Punkte bei uns belassen.

Gästespielertrainer Michael Riester bereitet sein Team auf eine schwere Auswärtspartie vor. „Unsere Gastgeber haben uns in der Hinrunde geschlagen“, erinnert er seine Mannschaft. „Es ist zum jetzigen Zeitpunkt auch eine mentale Stärke gefordert. Fünf Spieltage vor Saisonende spielt immer auch der Kopf mit. Wir haben einige angeschlagene Akteure, die aber bis Montag wieder fit sein dürften. Wir werden eine starke Mannschaft stellen, die wieder viel Aufwand betreiben wird, um alle drei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

VfB Mantel

SpVgg Vohenstrauß Mo. 15.00

„Der erster Dreier seit Ende September letzten Jahres ist Balsam für unsere Seele“, freut sich VfB-Coach Tobias Heindl nach dem Sieg in Plößberg. „Wir werden nun auch gegen das Spitzenteam aus Vohenstrauß alles geben“, motiviert er seine Mannschaft. Personell kann er auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

Nach dem klaren Heimsieg gegen Kemnath steht den Gästen in Mantel eine sehr unangenehme Aufgabe bevor. Die SpVgg muss sich auf einen Gegner gefasst machen, der kräftig Selbstvertrauen getankt hat und zudem auch noch jeden Punkt zum Klassenerhalt braucht. Nur mit einer Top-Einstellung und geschlossenen Mannschaftsleistung wird ein Sieg möglich sein. Coach Matthias Müller muss auf Torwart Müssig, Ach, Krichenbauer und Dupal verzichten.

SV Anadoluspor Weiden

FC Weiden-Ost Mo. 15.00

Der sportliche Leiter Fatih Karabiber ist trotz der knappen Niederlage gegen den Tabellenführer sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Wir haben alles gegeben, aber am Ende hat es leider für den verdienten Punkt nicht gereicht. Nun freuen wir uns auf das zweite Derby in Folge. Jeder Einzelne im Team ist heiß auf die Partie gegen den Aufstiegsaspiranten.“

Gästecoach Peter Kämpf spricht von einem glücklichen, am Ende aber verdienten Heimsieg gegen starke Gäste aus Erbendorf. Nun gilt es bei Anadoluspor den Schlüssel gegen eine sehr disziplinierte und defensivstarke Elf zu finden. Wie in den Vorwochen gilt: Um oben dranzubleiben zählt nur ein Sieg. Neben den beiden Langzeitverletzten Kick und Schuller muss er auch auf Vézard verzichten.

SV Plößberg

FC Tremmersdorf Mo. 15.00

„Dieses Spiel hätten wir nicht verlieren dürfen“, resümiert SV-Coach Harald Walbert die Heimniederlage gegen Mantel. „In der zweiten Spielhälfte haben wir gut Druck gemacht und alles versucht, konnten aber einige gute Möglichkeiten nicht nutzen.“ Gegen die Gäste aus Tremmersdorf steht bislang noch kein Dreier zu Buche. Das soll sich am Ostermontag endlich ändern. Von den Stammkräften werden verletzungs-, oder berufsbedingt wieder einige Akteure fehlen.

„Wir haben uns selbst um den Lohn unseres guten Spiels gebracht“, analysiert Gästespielertrainer Benny Scheidler das Remis gegen Ebnath. „Wir müssen künftig einfach bis zur letzten Spielminute hellwach sein. Ansonsten war die Leistung meiner Mannschaft absolut in Ordnung.“ Auch wenn in Plößberg nun ein anderes Kaliber wartet, soll dennoch Zählbares ins Heimgepäck geschnürt werden. Mit Marcel Scherl, David Schmidt und Philipp Tauber stoßen drei Spieler wieder zum Kader.

DJK Weiden

SC Kirchenthumbach Mo. 15.00

DJK-Coach Stefan Krebs ist mit dem Punkt in Reuth zufrieden. „Wir haben wieder zu Null gespielt", zollt er seiner Mannschaft ein dickes Lob. „Gegen unsere Gäste aus Kirchenthumbach möchten wir wieder eine gute Leistung abrufen und alle drei Zähler zu Hause belassen.“ Hierfür hat er sein gesamtes Personal zur Verfügung.

„Gegen Dießfurt haben wir endlich wieder das Gesicht gezeigt, das uns auszeichnet und uns wichtige drei Punkte geholt“, freut sich Gästespielertrainer Daniel Klempau über den Heimsieg. „Jetzt müssen wir versuchen an diese Leistung anzuknüpfen und dies am Weidener Flutkanal auch zeigen. Hierfür sind wiederum die richtige Einstellung und der notwendige Wille meiner Jungs gefragt.“ Bis auf Freiberger und den Langzeitverletzten Lober stehen ihm alle Akteure zur Verfügung.

TSV Erbendorf

DJK Ebnath Mo. 14.00

„Es hat nicht viel gefehlt gegen den Tabellendritten und wir hätten unsere gute Leistung belohnt“, spricht TSV-Coach Stefan Rupprecht seiner Mannschaft trotz der Heimniederlage gegen Weiden-Ost ein Lob aus. Die Parte gegen Ebnath bezeichnet er als Sechs-Punkte-Spiel. Mit einem Dreier könnte der Klassenerhalt ein großes Stück näher rücken. Personell kann er aus dem Vollen schöpfen.

Nach dem Remis in Tremmersdorf versuchen die Gäste auch aus Erbendorf Zählbares mitzunehmen. Trainer Markus Sebald hofft auf den Einsatz der zuletzt fehlenden Leistungsträger Reiß, F. Söllner, Rubenbauer und Lima. Aufgrund der schwachen Punkteausbeute in den bisherigen Auswärtsspielen, wäre ein Sieg in Erbendorf eine riesige Überraschung. Aber genau das brauchen die Ebnather in der jetzigen Situation. Noch ist der Klassenerhalt aus eigener Kraft möglich.

SVSW Kemnath

TSV Reuth Mo. 15.00

Bedingt durch sehr viel Verletze waren die Gastgeber in Vohenstrauß ohne Chance. Dennoch zog man sich unterm Strich gut aus der Affäre. Nun wartet ein richtungsweißendes Spiel auf beide Mannschaften. Wobei nur ein Sieg hilfreich ist. Aufgrund des schweren Restprogramms werden Spielertrainer Christian Ferstl und sein Team alles daran setzen um das Spiel zu gewinnen. Personell sieht er eine leichte Entspannung.

„Es war ein gerechtes Unentschieden nach zwei verschiedenen Halbzeiten“, berichtet der sportliche Leiter Hans Stangl. „Der eine Zähler verbessert unsere Situation nicht wesentlich, macht sie aber auch nicht schlechter.“ Die Partie in Kemnath bezeichnet er als sehr wichtiges Spiel, aber beileibe noch nicht als Endspiel. Mit der Form der letzten Wochen sollen alle drei Punkte mit nach Hause genommen werden. Urlauber Dominik Hansbauer wird fehlen und der Einsatz vom Philipp Horn ist fraglich.

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