09.04.2021 - 16:47 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Kein Wort zum Sport: Ralf Herbst

Diesen Artikel lesen Sie mit
Alle Informationen zu OnetzPlus

In unserer Rubrik verrät der Kapitän des Eishockey-Oberligisten Blue Devils Weiden, dass er es mit mehr Fleiß als Jugendlicher ein bisschen weiter hätte schaffen können, und dass er davon träumt, Lotto-Millionär zu werden.

Ralf Herbst, Kapitän des Eishockey-Oberligisten Blue Devils Weiden.
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

Ralf Herbst hat in Weiden seine neue Heimat gefunden. Der in Kirchheim unter Teck in Baden-Württemberg geborene Eishockey-Profi spielt seit 2013 für die Blue Devils. Der 35-jährige Kapitän hat keine Wechsel-Ambitionen mehr, sondern will in Weiden seine Karriere beenden. Für Herbst und seine Ehefrau, die aus dem Allgäu stammt, ist die Oberpfalz der Lebensmittelpunkt geworden. Mit dem Eishockey begann der Verteidiger mit acht Jahren bei der ESG Esslingen. Der SC Bietigheim-Bissingen wurde schnell auf das Talent aufmerksam und noch in der Jugendzeit erfolgte der Wechsel. Schon mit 17 Jahren (Saison 2003/04) absolvierte Herbst die ersten Spiele für die Steelers, für die er bis 2007 in der 2. Bundesliga spielte. Dann folgte der erste Wechsel nach Weiden, aber nur für ein Jahr, weil sich die Blue Devils 2008 in die Landesliga zurückzogen. Nach zweieinhalb Spielzeiten in Rostock (Oberliga Nord) ging es zurück nach Bietigheim, wo Herbst dann seine größten Erfolge feierte: Zweitliga-Meister 2013 sowie DEB-Pokalsieger 2012 und 2013. Das begann das zweite Gastspiel bei den Blue Devils, gleichzeitig wurde Weiden zur neuen Heimat. Insgesamt absolvierte Herbst bisher über 800 Spiele, davon 263 in der zweithöchsten deutschen Klasse und knapp 500 in der Oberliga.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Ralf Herbst: Auf jeden Fall in Bayern. In Weiden ist vor allem die Innenstadt schön. In Füssen, der Heimat meiner Frau, sind es die Berge und die Seen.

ONETZ: Über was können Sie so richtig lachen?

Ralf Herbst: Ich lache über alles, da gibt es nichts spezielles.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Ralf Herbst: Ich wollte immer schon Eishockey-Profi werden. Einen besonderen Spieler gibt es da nicht, als Kind bewundert man alle.

ONETZ: Was war Ihr erstes Auto?

Ralf Herbst: Ein Renault Twingo von meinem damaligen Verein SC Bietigheim-Bissingen.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Ralf Herbst: Speziell gibt es da keinen. Außerdem: Welcher Promi will schon mit mir einen Kaffee trinken?

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Ralf Herbst: Einen Käsekuchen nehme ich schon mal, entweder von meiner Frau oder vom Bäcker.

ONETZ: Welche App darf auf Ihrem Smartphone auf keinen Fall fehlen?

Ralf Herbst: Super Mario Kart.

ONETZ: Hotel oder Campingplatz? Berge oder Meer? Wie sieht der perfekte Urlaub für Sie aus?

Ralf Herbst: Auf jeden Fall im Hotel. Urlaub machen wir immer in Füssen, wenn wir die Eltern meiner Frau besuchen. Schön ist es aber auch in Rostock am Meer.

ONETZ: Welchen Traum würden Sie sich gerne erfüllen?

Ralf Herbst: Lotto-Millionär, das wär' was. Dann könnte man sich einiges erfüllen.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Ralf Herbst: So viel habe ich da nicht gemacht. Ich war in der Schule relativ anständig.

ONETZ: Gibt es etwas in Ihrem Leben, das Sie bereuen?

Ralf Herbst: Dass ich vielleicht zu faul war, früher als Jugendlicher. Wenn ich mehr getan hätte, hätte ich es ein bisschen weiter schaffen können.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht?

Ralf Herbst: "Two and a Half Men" auf Pro Sieben. Sportsendungen schaue ich im Fernsehen nicht: entweder live oder gar nicht.

Letzte Woche bei "Kein Wort zum Sport"

Amberg

Alle Teile unserer Rubrik "Kein Wort zum Sport" finden Sie hier.

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.