26.10.2018 - 11:54 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Spitzenspiel zur Vohenstraußer Kirchweih

Der Topfavorit SpVgg Vohenstrauß schwächelte zuletzt in der Kreisliga Nord. Zur Kirchweih gastiert nun der Tabellendritte FC Weiden-Ost. Die "Zweite" der SpVgg SV Weiden ist aktuell die "Mannschaft der Stunde" und auswärts gefordert.

Michael Riester (rechts) und die "Zweite" der SpVgg SV Weiden wollen bereits am Samstag ihre Erfolgsserie beim TSV Reuth fortsetzen. Tabellenführer SpVgg Vohenstrauß (im Bild Nicholas Neidhardt) steht daheim im Kirwa-Spiel gegen den FC Weiden-Ost vor der weitaus kniffligeren Aufgabe.
von Erich VölklProfil

In der Kreisliga Nord hat Spitzenreiter SpVgg Vohenstrauß (32) aus den letzten drei Partien nur zwei Zähler eingefahren. Dennoch beträgt der Vorsprung auf Rang zwei immer noch fünf Zähler, da die Verfolger ebenfalls keine Konstanz zeigen. Nun empfangen Trainer Matthias Müller und sein Team im Topspiel den Tabellendritten FC Weiden-Ost (26). Der Zweitplatzierte SV Plößberg (27) hat den Vorletzten DJK Ebnath (13) zu Gast, der aber zuletzt zwei deutliche Siege landete.

Der Tabellenvierte SC Kirchenthumbach, im Nachbarderby beim Zehnten FC Tremmersdorf (15), und der Fünfte SpVgg SV Weiden, zu Gast beim Tabellenelften TSV Reuth (14), weisen wie Weiden-Ost 26 Zähler auf. Zwischen Schlusslicht SVSW Kemnath (10) und dem Drittletzten SV Anadoluspor Weiden (13) werden wichtige Zähler für den Klassenerhalt vergeben. Wegen der Zeitumstellung werden alle Sonntagspartien bereits um 14 Uhr angepfiffen.

TSV Reuth - SpVgg SV Weiden II (Sa. 16.00)

„Es war kein gutes Spiel von uns gegen einen starken Gegner, der verdient gewonnen hat“, berichtet Reuths Spielleiter Hans Stangl von der Niederlage in Kirchenthumbach. Gegen die Youngster vom Wasserwerk, die er als "Mannschaft der Stunde" bezeichnet, wird es schwierig. Der TSV will sich allerdings nicht kampflos geschlagen geben. Der beruflich verhinderte Fabian Mark und Urlauber Michael Meissner fehlen, dafür kehrt Tobias Maurer in den Kader zurück. Nach den beiden Erfolgen gegen die Topteams aus Vohenstrauß und Plößberg sowie vier Siegen in Serie fahren SpVgg-SV-Spielertrainer Michael Riester und seine junge Mannschaft mit viel Selbstvertrauen nach Reuth. „Um die Serie fortzusetzen, müssen wir mit der gleichen Einstellung und Spielfreude wie zuletzt auflaufen“, motiviert er seine Mannschaft.

FC Tremmersdorf - SC Kirchenthumbach (So. 14.00)

Von einem verdienten Sieg in Dießfurt, der vielleicht um ein Tor zu hoch ausgefallen ist, berichtet FC-Spielertrainer Benny Scheidler. Er attestiert seinem Team eine kämpferische Topleistung und lobt ausdrücklich Torwart Arnold. Außerdem hat ihn die Unterstützung der Fans sehr beeindruckt. Im Nachbarderby gegen Kirchenthumbach gilt es, eine Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen und mit der richtigen Einstellung alle drei Punkte zu Hause zu belassen. Bis auf Dittner, Tauber und Michael Diepold hat Scheidler alle Mann an Bord. „Der verdiente Sieg hat uns allen nach den letzten Wochen gut getan und lässt uns optimistisch auf das Derby schauen“, freut sich SCK-Spielertrainer Daniel Klempau über den Heimdreier gegen Reuth. „Dass ein Derby seine eigenen Gesetze hat und ein Gegner auf uns wartet, der uns sicherlich mehr abverlangen wird, ist uns bewusst. Darauf werden wir uns einstellen und versuchen, zu alter Stärke zurückzufinden.“ Verzichten muss er auf Johannes Lautner, Fabian Lehner und Simon Speckner. Nico Lindner und Thomas Freiberger stoßen wieder zum Kader.

SV Plößberg - DJK Ebnath (So. 14.00)

„Weiden-Ost war letztendlich der verdiente Sieger, auch wenn das Gegentor etwas unnötig erst in den letzten Minuten gefallen ist“, berichtet SV-Coach Harald Walbert von der Last-Minute-Niederlage. "Nicht hadern und unbedingt weiter nach vorne schauen", fordert er seine Mannschaft auf. „Gegen Ebnath müssen wir wieder konzentriert und leidenschaftlich zu Werke gehen. Im Vorbeigehen werden wir gegen keinen Gegner der Kreisliga einen Dreier einfahren.“ Personell bieten sich Walbert wieder mehr Alternativen. Nach zwei Heimspielerfolgen in Serie muss Ebnath wieder auswärts in Plößberg ran. Auswärts gelang in dieser Spielzeit überhaupt noch kein Punkt. Entsprechend schwer wird es beim Tabellenzweiten. Es ist nicht auszuschließen, dass Trainer Markus Sebald einige angeschlagene Spieler nicht mit ins Aufgebot nimmt. Eine bessere Leistung als bei der Auswärtspartie bei der DJK Weiden ist das Ziel der Mannschaft.

SpVgg Vohenstrauß - FC Weiden-Ost (So. 14.00)

Nur ein Sieg aus den letzten fünf Partien: So liest sich die Bilanz des Spitzenreiters nach der Niederlage am Wasserwerk. Zusätzlich schlug das Verletzungspech zu, nun hat es auch noch Riedl und Zäch erwischt. Da auch Dupal und Ertl ausfallen, muss SpVgg-Coach Matthias Müller aktuell auf eine komplette Mannschaft verzichten. Mit Weiden-Ost wartet ein weiterer schwerer Brocken. Trotzdem sollen die Punkte ohne Wenn und Aber zu Hause bleiben - zumal an der Vohenstraußer Kirchweih. Ost-Coach Peter Kämpf lobt sein Team für einen starken Auftritt daheim gegen Plößberg, mit dem ein wichtiger Sieg eingefahren wurde. Auch wenn er sein Team in Vohenstrauß als Außenseiter sieht, sollen die "Ostler" zeigen, dass es mit dem Spitzenreiter mithalten kann. "Wir haben in den letzten Wochen wieder viel Selbstvertrauen getankt", motiviert er seine Elf.

SVSW Kemnath - SV Anadoluspor Weiden (So. 14.00)

"Es war ein wichtiger Punkt für die Moral, mehr aber auch nicht“, resümiert SVSW-Spielertrainer Christian Ferstl das Remis in Erbendorf. „Wir haben dabei eine schlechte erste und gute zweite Halbzeit abgeliefert. Wir müssen jetzt unbedingt erkennen, dass es diese Saison nur gegen den Abstieg geht“, lautet sein Appell. Die Partie gegen Anadoluspor bezeichnet er als Sechs-Punkte-Spiel. Es muss jeder Zweikampf angenommen und um jeden Ball gekämpft werden, damit die Punkte in Kemnath bleiben. Ein Sieg, fünf Remis und nur eine Niederlage ist die Ausbeute der Gäste aus den letzten sieben Spielen. Das hört sich gar nicht so schlecht an. Dennoch hängt das Team von Trainer Akram Abdel-Haq nach wie vor auf dem Abstiegsrelegationsplatz fest. Nun wird der SV in Kemnath alles geben, um den Anschluss an das hintere Mittelfeld zu wahren. Personell sieht es nach wie vor nicht gut aus.

DJK Weiden - FC Dießfurt (So. 14.00)

DJK-Coach Stefan Krebs berichtet von einem gerechten Unentschieden gegen Anadoluspor. Nun stehen zwei Heimspiele auf dem Programm. Mit vier Zählern aus diesen beiden Begegnungen wäre er zufrieden. „Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen“, resümiert Gäste-Trainer Eugenio Wild die Dießfurter Heimniederlage gegen Tremmersdorf. „Wir hatten Chancen. Momentan ist es aber unser Problem, einen Treffer zu erzielen. Um wieder in die Erfolgsspur zu kommen, müssen wir wieder konzentrierter zur Sache gehen. Nur mit der geschlossenen Mannschaftsleistung aus den erfolgreichen Wochen können wir in Weiden bestehen“, fordert er. Mosin ist verletzt und hinter dem Einsatz von Prantzke steht ein Fragezeichen.

VfB Mantel - TSV Erbendorf (So. 14.00)

„Wir konnten das wichtige Spiel in Ebnath leider nicht für uns entscheiden“, trauert VfB-Coach Tobias Heindl einer vergebenen Chance nach. „Die Messe war zu früh gelesen.“ Gegen Erbendorf erwartet er erneut einen Gegner auf Augenhöhe. Um nicht weiter in der Tabelle abzurutschen, müssen die Zähler in Mantel bleiben. Personell hat er bis auf Bierler, Birner und Schärtl alle Mann an Bord. „Im Endeffekt geht das Ergebnis in Ordnung“, schätzt Erbendorfs Trainer Stefan Rupprecht das Remis gegen Kemnath ein, wo ihm einige Akteure nicht zur Verfügung standen. „Leider brachten wir eine zweimalige Führung nicht nach Hause. In Mantel können wir wieder auf den gesamten Kader zurückgreifen und möchten Zählbares mit heimnehmen. Allerdings dürfen wir die Gastgeber nicht an deren Ergebnissen aus den letzten Begegnungen messen“, warnt er sein Team.

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