23.08.2019 - 19:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

SpVgg SV vor schwerer Auswärtshürde

Die SpVgg SV Weiden hat den Bayernligaaufstieg weiterhin fest im Visier. Zumindest das Punktekonto ist im Soll. Am Samstag soll bei einem heimstarken Gastgeber aber auch wieder die Leistung passen.

Die Wasserwerk-Truppe rund um Josef Rodler (links) will es diesmal nicht wieder so spannend machen wie gegen Aufsteiger Seebach, als der Siegtreffer erst in der 90. Minute fiel. Beim Gastspiel am Samstag in Tegernheim soll schon rechtzeitig für klare Verhältnisse gesorgt werden.
von Sebastian SchellProfil

Die SpVgg SV Weiden ist weiter der Primus der Landesliga Mitte. Die Stimmung am Wasserwerk aber könnte besser sein. Zwar zog die Elf von Trainer Andreas Scheler nach zwei Spielen ohne Sieg gegen den TSV Seebach in letzter Minute den Kopf aus der Schlinge, die aktuelle Formkurve stagniert dennoch. Gerade das 1:0 gegen den Aufsteiger war kein Bewerbungsschreiben, auch auf Dauer den Platz an der Sonne zu behalten. Deswegen fordert Scheler mehr von seinen Akteuren: "Wir müssen jetzt wieder zeigen was wir können. Im Moment ist eine Verunsicherung in der Mannschaft zu spüren, die wir rausbekommen müssen. Das ist für mich unverständlich, weil es eigentlich nur zwei schlechte Spiele von uns waren." Die nächste Gelegenheit es besser zu machen, gibt es am Samstag, 23. August, ab 15 Uhr, beim FC Tegernheim.

Nur auf Rang 13

Der Fußballclub belegt derzeit zwar nur Rang 13 der Liga, ist aber immer für eine Überraschung gut. Vor allem zu Hause ist vor der Mannschaft von Trainer Andreas Meyer Vorsicht geboten, wurden dort neun der gesammelten zehn Zähler eingefahren. Der Ex-Weidener Thomas Schneider kann gegen seinen ehemaligen Verein wegen eines Bänderrisses nicht mitwirken.

"Giftigkeit" verlangt

"Wir sind gewarnt und wissen, dass es kein Selbstläufer wird. Tegernheim hat eine gute Truppe mit Potenzial. Wir fahren aber mit dem Anspruch dorthin, um als Sieger vom Platz zu gehen. Ich verlange wieder mehr Giftigkeit in den Zweikämpfen, das war immer eine Stärke von uns, die wir wiederbeleben müssen", gibt Scheler die Marschroute vor.

Sein Aufgebot bietet weiter etliche Alternativen und man darf gespannt sein, wie die Startelf der SpVgg SV aussehen wird. Zuletzt änderte Scheler die Elf auf drei Positionen. Bis auf Filip Trantina und Patrick Pohl ist der Kader komplett.

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