Obwohl der Weidener Tennissenior Fred Böckl im Mai aufgrund der Corona-Situation und der Austragungsorte in Miami (USA) und Veli Losinj (Kroatien) auf die Verteidigung sowohl seiner beiden Weltmeister- als auch des Europameister-Titels verzichtete, wartete er wiederum mit tollen Erfolgen auf. Bei elf nationalen und internationalen Turnieren der höchsten Kategorien S1/ITF 1 erreichte er immer das Finale. Mit neun Turniersiegen und zwei knappen Dreisatz-Niederlagen gegen die diesjährige Nummer eins der Welt demonstrierte Böckl erneuet eine beeindruckende Konstanz.
Nach den jeweils ohne Satzverlust gewonnenen Turnieren in Leverkusen, Bad Kissingen, den internationalen deutschen Meisterschaften (Bad Füssing), den internationalen tschechischen Meisterschaften (Karlsbad) holte sich Deutschlands Nummer eins auch den Titel des Österreichischen Meisters, des Deutschen Meisters im Doppel, des bayerischen Meisters im Einzel und den des bayerischen Mannschaftsmeisters mit dem 1. FC Nürnberg.
Bei den beiden einzigen 1000er Turniere in Europa auf Mallorca und in der Türkei (Ali Bey) besiegte Böckl in zehn Matches die komplett versammelte Welt-Elite. Erst in beiden Endspielen musste er sich jeweils in drei hart umkämpften Sätzen der diesjährigen Nummer eins der Welt, dem Australier Andrew Rae, geschlagen geben. Als krönenden Saisonabschluss holte sich der Oberpfälzer auch noch den Titel beim vom Bayerischen Tennis-Verband erstmals ausgetragenen Mastersturnier in München.













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