Windischeschenbach
18.05.2018 - 12:12 Uhr

Interessengemeinschaft setzt sich trotz Ablehnung im Stadtrat weiter für Johannissteig ein: Trotz Engel kein Frieden

Die Interessengemeinschaft (IG) Johannissteig gibt nicht auf. Obwohl der Stadtrat wie berichtet mit knapper Mehrheit gegen die Wiederöffnung gestimmt hatte, wollen Horst Welsch, Manfred Riebl und ihre Mitstreiter sich weiter für den Erhalt des historischen Fußweges einsetzen.

Die Bahn rattert hinter dem Friedensengel vorbei. Der Johhannissteig aber bleibt immer noch gesperrt.  	Bild: ui
Die Bahn rattert hinter dem Friedensengel vorbei. Der Johhannissteig aber bleibt immer noch gesperrt. Bild: ui

Am Sitzungstag um 6 Uhr hatte der Leiter Regionalnetz Oberpfalz der DB Netz AG, Martin Leder, vom Handy aus eine Mail an Bürgermeister Karlheinz Budnik geschickt. In knappen Worten gibt er sich gesprächsbereit. "Bis zu einer Bewertung der technischen Sachverhalte und Rahmenbedingungen kann es leider keine Zustimmung seitens der DB Netz zu dem erwähnten Bau/Umbau geben", heißt es darin. "Wir hatten schon die Zusage der Bahn", betont Welsch. "Wir werden versuchen, noch einmal mit Bahn und Bürgermeister zu sprechen."

Die IG hofft auch, dass bei der Bahn die Unterlagen wieder auftauchen, die lediglich einen etwa 15 Meter langen und 1,5 Meter hohen Zaun zwischen Steig und Gleisen fordern. Die Stadträte Stefan Seitz (SPD) und Josef Söllner (FW) sowie FW-Vorsitzender Markus Herrmann sicherten bei einem Treffen mit Welsch und Riebl ihre Unterstützung zu. "Beim Freibadförderverein lobt der Bürgermeister zu Recht den Einsatz der Bürger, beim Steig torpediert er ihn", kritisiert Seitz.

 
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