03.06.2021 - 00:30 Uhr
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Wissenswertes über die Blaugrüne Mosaikjungfer

Die Blaugrüne Mosaikjungfer ist weit verbreitet in ganz Europa. Mit einer Flügelspannweite bis zu elf Zentimetern und einer Körperlänge bis zu acht Zentimetern gehört sie zu den Großlibellen unseres Kontinents.

Die Blaugrüne Mosaikjungfer ist häufig an stehenden und langsam fließenden Gewässern zu sehen, auch an Gartenteichen.
von Sandra Schmidt Kontakt Profil

Ordnung: Libellen (Odonata)

Unterordnung: Großlibellen (Anisoptera)

Überfamilie: Aeshnoidea

Familie: Edellibellen (Aeshnidae)

Gattung: Mosaikjungfern (Aeshna)

Art: Blaugrüne Mosaikjungfer

Wissenschaftlicher Name: Aeshna cyanea

Die Blaugrüne Mosaikjungfer ist weit verbreitet in ganz Europa. Mit einer Flügelspannweite bis zu elf Zentimetern und einer Körperlänge bis zu acht Zentimetern gehört sie zu den Großlibellen unseres Kontinents. Auf Brust und Hinterleib weist sie die prägnanten und namensgebenden blauen und grünen Flecken auf.

Die Blaugrüne Mosaikjungfer ist häufig an stehenden und langsam fließenden Gewässern zu sehen, auch an Gartenteichen. Die Libellenart fliegt zwischen Juli und Oktober. Libellen fangen ihre Beute im Flug mit ihren Beinen. Wenn sie auf der Jagd nach Beuteinsekten sind, entfernen sie sich auch von ihren Gewässern. So können sie Spaziergänger auch in Wäldern und auf Lichtungen entdecken. Auch die Paarung der Tiere endet häufig in den Kronen von Bäumen in Gewässernähe.

Nach der Begattung legen die Weibchen rund 200 Eier innerhalb von einer Stunde ab. Die Libelle sticht sie ein in abgestorbene Pflanzenteile, Baumstämme oder Moose, die auf dem Wasser oder knapp unter der Wasseroberfläche treiben oder sich in der Nähe des Ufers befinden.

An der Ablagestelle überwintern die Eier. Im Frühjahr schlüpfen die Prolarven. Aus ihnen entstehen die Larven. Nach zwei bis drei Jahren haben sich aus ihnen die Libellen entwickelt. Bis zu 14 Häutungen haben bis zu diesem letzten Stadium stattgefunden.

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