Die Corona-Schutzimpfung ist eine effektive Maßnahme, um sich selbst vor einer Covid-19-Erkrankung zu schützen und zugleich die Corona-Pandemie einzudämmen. Mittelfristig ist es das Ziel, allen Menschen einen gleichberechtigten Zugang zur Corona-Schutzimpfung anbieten zu können. Wer Fragen zur Impfung hat, kann sich am Donnerstag, 18. Februar, von 14 bis 16 Uhr an die Experten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter der kostenlosen Telefonnummer 0800/2322783 wenden.
Die Impfstoffe, die bisher in Deutschland zugelassen sind, waren in der klinischen Erprobung sehr wirksam, teilt die BZgA mit. Studien-Daten würden zeigen, dass eine gegen Covid-19 geimpfte Person nach Kontakt mit dem Coronavirus mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erkranken werde. Nach der Impfung kann es - wie bei anderen Impfungen - auch zu Impfreaktionen wie Schmerzen an der Einstichstelle, Fieber, Kopfschmerzen oder Muskel- oder Gelenkschmerzen kommen. Diese Reaktionen würden selten länger als drei Tage andauern.
"Wie lange der Impfschutz besteht, kann derzeit noch nicht gesagt werden", so die BZgA. "Auch ist noch nicht geklärt, in welchem Maß die Übertragung des Virus durch geimpfte Personen verringert oder verhindert wird." Fest stehe jedoch: Die Impfung biete einen sehr guten individuellen Schutz vor der Erkrankung.
Es besteht keine Pflicht, sich impfen zu lassen. Die Entscheidung trifft jeder selbst. Es wird jedoch eine starke Impfempfehlung ausgesprochen. Aufgrund begrenzter Impfstoffverfügbarkeit kann die Impfung zunächst nur bestimmten Personengruppen angeboten werden, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer Covid-19-Erkrankung haben oder die beruflich entweder ein hohes Ansteckungsrisiko oder engen Kontakt zu gefährdeten Personengruppen haben.




















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