Amberg
16.03.2022 - 13:47 Uhr

Mobilität im Landkreis Amberg-Sulzbach nimmt wieder zu

Die regionale Mobilität im Landkreis Amberg-Sulzbach hat 2021 nach dem leichten Rückgang im ersten Coronajahr wieder zugenommen. Sowohl die Zahl der Ein- als auch Auspendler liegt damit höher als vor der Krise.

In Amberg-Sulzbach sind im Vergleich zum Jahr 2021 wieder mehr Autos unterwegs. Bild: Julian Stratenschulte
In Amberg-Sulzbach sind im Vergleich zum Jahr 2021 wieder mehr Autos unterwegs.

Am Stichtag (30. Juni 2021) hatten rund 29 810 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte ihren Arbeitsort im Landkreis. Knapp 11 080 Personen und somit 37,2 Prozent aller Arbeitnehmer pendelten von auswärts in den Kreis ein. Damit stieg die Zahl der Einpendler gegenüber dem Vorjahr um zirka 640 Personen beziehungsweise 6,1 Prozent.

„Die Pandemie hat dazu geführt, dass die Zahl der Einpendler Mitte 2020 erstmals seit vielen Jahren wieder zurückgegangen ist. Eine Trendwende hat damit allerdings nicht eingesetzt. Mitte 2021 konnte das Vorkrisenniveau vom Juni 2019 nicht nur wieder erreicht werden, sondern sogar um 580 Personen beziehungsweise 5,5 Prozent übertroffen werden“, sagt Bernhard Lang, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Schwandorf. Die Entwicklung folge damit dem Trend der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, die mit rund 29 810 Arbeitnehmern mit Arbeitsort im Landkreis Amberg-Sulzbach Ende Juni 2021 einen neuen Höchststand erreichte

Mit rund 3680 Arbeitnehmern kam die größte Gruppe inländischer Pendler aus der Stadt Amberg, gefolgt von Einpendlern aus dem Kreis Neustadt a.d. Waldnaab (1200), dem Kreis Schwandorf (1160), dem Kreis Bayreuth (1080) und dem Kreis Nürnberger Land (800). Zirka 170 Einpendler hatten ihren Wohnort in der Tschechischen Republik.

Insgesamt 44 380 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte hatten zum Stichtag ihren Wohnort im Kreis Amberg-Sulzbach. Zirka 25 680 Personen beziehungsweise 57,9 Prozent von ihnen arbeiteten auswärts. Damit nahm die Zahl der Auspendler gegenüber dem Vorjahr um rund 310 Personen beziehungsweise 1,2 Prozent zu. Gegenüber dem Vorkrisenstand Mitte 2019 nahm die Zahl der Auspendler um zirka 220 Personen (0,9 Prozent) zu.

Mit zirka 12 020 Arbeitnehmern stellten die Auspendler in die Stadt Amberg die größte Gruppe dar, gefolgt vom Kreis Schwandorf (2480), dem Kreis Nürnberger Land (1930), der Stadt Nürnberg (1610) und dem Kreis Neustadt a.d. Waldnaab (1080).

Insgesamt liegt die Zahl der Auspendler rund 14 600 Personen höher als die Zahl der Einpendler. Zirka 18 700 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte hatten sowohl ihren Wohn- als auch Arbeitsort im Landkreis Amberg-Sulzbach.

 
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