"Verbrechen darf sich nicht lohnen, deshalb wollen wir kriminelle Strukturen an ihrer empfindlichsten Stelle treffen - beim Geld", erklärte Winfried Bausback. Für die ZKS wurden vier neue Stellen geschaffen.
In der vergangenen Jahren wurden jeweils rund 180 Millionen Euro an Vermögen aus der Organisierten Kriminalität eingezogen. Ein Großteil des Geldes floss als Entschädigung an die Opfer zurück, der Rest ging in den Staatshaushalt. Neben Barvermögen und Wertgegenständen nahm der Freistaat auch Immobilien und Luxusfahrzeuge an sich und verwertete diese.
Um die komplexer und internationaler werdenden Verfahren besser bewältigen zu können, sollen die Spezialisten der ZKS Staatsanwälte in Bayern beim Einzug kriminell erworbener Vermögen schulen und beraten. Dazu ist auch eine Vernetzung der Staatsanwälte mit Polizei, Zoll und Steuerfahndung geplant.
Bausback wertete die Einrichtung der ZKS nach der Ausweitung der gesetzlichen Möglichkeiten zur Vermögensabschöpfung als weiteren Schritt, um der Organisierten Kriminalität den "Geldhahn zuzudrehen". Die Staatsanwaltschaften hätten damit ein "scharfes Schwert in der Hand". "Wir schaffen professionelle Strukturen und bekämpfen das Verbrechen an der Wurzel", sagte Bausback. Durch die Bemühungen, den Geschädigten verlorenes Geld oder Sachwerte wiederzugeben, betreibe man "Opferschutz in Reinkultur".













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