Wie der Sprecher der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, Eduard Fuchshuber, erläuterte, dürfe oft nur noch ein Besucher pro Tag kommen. Zudem würden die Daten der Besucher erfasst. Er rechnete damit, dass solche Maßnahmen in den nächsten Wochen noch in weiteren Häusern beschlossen werden.
Generelles Besuchsverbot in Asklepios Stadtklinik Bad Tölz
Einzelne Krankenhäuser gehen noch weiter. So hat die Asklepios Stadtklinik in Bad Tölz beschlossen, dass von diesem Mittwoch an „ein generelles Besuchsverbot“ gilt. Ausnahmen seien aber möglich bei der Behandlung von Kindern oder bei sterbenden Patienten. „Wir haben uns zu diesem drastischen Schritt entschieden, um unsere Patienten und Mitarbeiter zu schützen und um zu verhindern, dass das Virus in unser Krankenhaus gelangt“, sagte Geschäftsführer Felix Rauschek. Nach Angaben von Fuchshuber sind solche Besuchsverbote derzeit im Freistaat aber noch die Ausnahme.
1200 freie Intensivbetten
Nach Angaben des Krankenhausverbandes sind aktuell die Intensivstationen in Bayern noch nicht überlastet. Zum Wochenbeginn seien von den etwa 4200 Intensivbetten noch rund 1200 frei gewesen. Bislang sei es auch noch kein Thema, dass die Kliniken planbare Operationen absagen. Dies könne aber noch kommen, meinte Fuchshuber. Aber auch in diesem Fall würden alle notwendigen Behandlungen wie beispielsweise bei Krebserkrankungen gewährleistet.

















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