13.03.2021 - 13:49 Uhr
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„OptiPom“: Bayern sucht die Super-Pommes

Goldbraun, knusprig frittiert – Pommes gehen einfach immer. Ein neues Forschungsprojekt in Bayern will nun herausfinden, wie die Lieblingsform der Kartoffel noch besser werden kann.

Pommes Frites in einer Imbissstube. Foto: Ina Fassbender/dpa/Symbolbild
von Agentur DPAProfil

Mit einem neuen bayerischen Forschungsprojekt soll herausgefunden werden, wie die Qualität von Pommes verbessert werden kann. Bei „OptiPom“ gehe es zum Beispiel darum, welche Kartoffeln sich für die beliebte Schnitzel-Beilage am besten eigneten, teilte die für das Projekt zuständige Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) mit.

Über 6500 Hektar für Kartoffel-Pommes

Auch die generelle Frage, was eigentlich für Verbraucher die optimale Pommes-Qualität sei, interessiere die Forscher. Gemeinsam mit der Hochschule-Weihenstephan-Triesdorf und der TUM-Weihenstephan sollen demnach Ergebnisse für die in Bayern ansässige Lebensmittelindustrie erarbeitet werden.

Dem LfL zufolge werden in Bayern auf über 6500 Hektar Kartoffeln für Pommes Frites angebaut. Trotz speziell gezüchteter Sorten und hoher Kompetenz seitens der Landwirte komme es immer wieder zu Problemen beim Rohstoff für die Pommes-Produktion. Vor allem ein erhöhter Gehalt an sogenannten reduzierenden Zuckern sei problematisch, da diese während des Frittierens Bitterstoffe und dunkle Verfärbungen erzeugen könnten.

Untersuchungen an Kartoffelpflanzen

Für die automatische Bewertung der Frittierfarbe und damit der Frittierqualität wurde dem LfL zufolge ein neues Verfahren entwickelt. Statt wie bisher die Farbe visuell zu beurteilen, kämen standardisierte Fotos der Pommes zum Einsatz. So sei eine objektive Bewertung auf einer breiteren Datengrundlage möglich. Während der Wachstumszeit hätten bereits engmaschige Untersuchungen mit verschiedenen Methoden direkt an den Kartoffelpflanzen stattgefunden.

So gelingt das perfekte Schnitzel zu den Pommes

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