Bayern
15.03.2021 - 10:59 Uhr

Söder: K-Frage wird zu „gegebener Zeit“ geklärt

Wer soll Kanzlerkandidat der Union werden? Mit Blick auf die Landtagswahlen sei es nicht mehr hundertprozentig sicher, dass die Union in jedem Fall den Kanzler stelle, warnte Markus Söder.

Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern. Bild: Daniel Karmann
Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern.

Nach den CDU-Landtagswahlpleiten vom Sonntag will CSU-Chef Markus Söder am angekündigten Zeitplan für die Klärung der Kanzlerkandidatur der Union festhalten - zwischen Ostern und Pfingsten. „Bei der Kanzlerkandidatenfrage gibt's nichts Neues zu berichten“, sagte Söder am Montag vor einer Videokonferenz des CSU-Vorstands in München. „Wir werden uns dann zu gegebener Zeit darüber unterhalten und auch da die bestmöglichste Aufstellung suchen, die den gemeinschaftlichen geschlossenen Erfolg bietet.“ Die Geschlossenheit der Union sei ganz entscheidend, betonte Söder.

Zuvor hatte der CSU-Vorsitzende mit Blick auf die Erfolge von Winfried Kretschmann (Grüne) und Malu Dreyer (SPD) bei den Landtagswahlen am Sonntag gesagt: „Das zeigt, dass Personen eine wichtige Rolle spielen bei Wahlen. Und zwar nicht nur bei Kommunal-, auch bei Landtagswahlen, sicherlich dann auch im Bund.“

Eines sei seit Sonntagabend klar: „Es gibt theoretisch Mehrheiten jenseits der Union“, sagte Söder. Es sei nicht mehr hundertprozentig sicher, dass die Union in jedem Fall den Kanzler stelle, warnte er.

 
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