Das Kandidatenduo Florian von Brunn und Ronja Endres geht mit einer "Zukunftsvision Bayern" in die Neuwahl des Landesvorstands auf dem digitalen SPD-Parteitag am 24. April. "Es geht uns darum, in aller Deutlichkeit aufzuzeigen, wofür die Bayerns-SPD steht", erklärte Endres. Von Brunn ergänzte, man brauche "einen Neuanfang und eine klare Trendwende". Bei Umfragewerten zwischen sieben und acht Prozent dürfe es ein "Weiter so" nicht geben. Bereits am Montag hatte SPD-Generalsekretär Uli Grötsch in einem "Marshall-Plan" für Bayern seine Vorstellungen für den Fall seiner Wahl zum Landeschef vorgestellt.
Von Brunn und Endres rücken in ihrem Papier den sozial-ökologischen Umbau des Freistaats in den Mittelpunkt. Arbeit und Gerechtigkeit entscheiden über Zukunft und Klima, heißt es darin. Außerdem fordern sie eine bessere Unterstützung der Kommunen, die Umsetzung gleichwertiger Lebensverhältnisse im ganzen Land und den Ausbau des öffentlichen Nahverkehr. Zudem treten sie deutlich für die Gleichstellung von Mann und Frau sowie gegen jegliche Diskriminierung und den Rechtsextremismus ein. Ihre Vorstellungen wollen sie in den kommenden Wochen in digitalen Foren mit SPD-Mitgliedern diskutieren und dabei Anregungen aufnehmen.

















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