Die gute Nachricht zuerst: Wir kennen die richtigen Mittel, um die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen. Die schlechte Nachricht: So wie es jetzt läuft, wird das noch lange Zeit nicht gelingen. Das zeigte sich erst wieder beim deutschen Impfgipfel zu Beginn der Woche. Das lässt sich aber auch mit der bisherigen Politik der Europäischen Union zum Kauf von Impfstoffen belegen. In normalen Zeiten wäre es lobenswert, hart zu verhandeln, den Preis zu drücken und nicht die Haftung für etwaige Probleme mit den Impfstoffen von den Pharmafirmen zu übernehmen.
Doch in Europa noch sonst irgendwo auf der Welt ist derzeit etwas normal. Das haben weder die EU-Kommission, noch viele europäische Regierungen und auch nicht die Bundesregierung oder die Landesregierungen hierzulande verinnerlicht.
Die Pandemie endet erst, wenn das Coronavirus Sars-CoV-2 keine Menschen mehr findet, um diese zu infizieren. Deshalb muss geimpft werden, in Deutschland, in Europa, weltweit. Dazu braucht es riesige Produktionskapazitäten - und wer soll diese Aufbauen, wenn nicht die reichen Europäer.
Letztlich müssen gut acht Milliarden Menschen geimpft werden. Sonst werden neue Mutationen des Virus, gegen die die Impfstoffe schlechter oder gar nicht helfen, das eine um das andere Mal wieder nach Europa einwandern. Und das kostet letztlich weitaus mehr, als jetzt ordentlich zu investieren.





















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