17.06.2021 - 12:31 Uhr
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OWetter: Sengende Sahara- Hitze mit Staub und Schwüle

Das Wetter in der Oberpfalz wird am Wochenende schwül. Vereinzelt können Gewitter auftreten. Wetterexperte Andy Neumaier erinnert daran: Es ist halt plötzlich Sommer geworden.

Wetterexperte Andy Neumaier
von Andy NeumaierProfil

Mit Hoch "Zoe" hat sich in diesen Tagen die erste heiße Dame des Jahres in Stellung gebracht, und peitscht nun mit sadistischer Dominanz eine staubig- schwüle Luftblase über uns hinweg. Oft wird gelitten, und im eigenen Saft vor sich hingeschmort, ehe am Montag für etwa 3 Tage eine Abkühlung naht. Da darf man dann auf Gewitter hoffen, muss sie zeitgleich aber auch wieder fürchten, denn natürlich birgt dies ein gewisses Unwetterrisiko. Schon im Laufe der kommenden Woche gilt aber wohl: Nach der Hitze ist vor der Hitze. Auch das Junifinale könnte nämlich unter dem Eindruck ungewöhnlich heißer Tagestemperaturen stehen, obwohl ja jetzt um diese Jahreszeit eigentlich die Schafskälte Einzug hält. Man freut sich, oder man hasst es, aber man muss es nehmen wie es kommt: Es ist halt plötzlich Sommer geworden.

Oft Sonne, vorerst selten Gewitter

Der Freitag bringt verbreitet Sonnenschein, zwischendurch garnieren ein paar Schleier- und Quellwolken den blauen Himmel. Vor allem über den Grenzkammhöhen besteht ein kleines Risiko für vereinzelte Hitzegewitter, die aber noch die Ausnahme bleiben. Die Temperaturen steigen dazu auf 29 bis 34 Grad. In der Nacht kühlt es mit 18 bis 13 Grad nur noch in ein paar höheren Muldenlagen auf angenehme Werte auf.

Auch der Samstag wird heiß und schwül, aber es weht gelegentlich ein leicht auflebender Westwind. Dieser bringt neben Sonnenschein ein paar Wolkenfelder mit, und gegen Spätnachmittag und Abend besteht ein gewisses Risiko für Hitzegewitter. Diese treten aber wenn dann nur punktuell auf, können jedoch an Ort und Stelle heftig ausfallen. Weiterhin liegen die Temperaturen tagsüber bei 29 bis 34 Grad, nachts zwischen 20 und 15.

Am Sonntag herrscht wieder ein schwüler, und noch heißerer Mix aus Sonnenschein, Schleier- und Quellwolken. Vor allem gegen Abend und in der Nacht zu Montag sind hier und da heftige Hitzegewitter mit Sturm und Hagel möglich, wobei hier eine genaue Einordnung so weit im Voraus noch nicht möglich ist. Vielleicht passiert auch erst am Montag selbst was. Die Temperaturen steigen jedenfalls auf 31 bis 36 Grad, und sinken in der Nacht zu Montag lediglich auf 22 bis 17 Grad.

Unwettergefahr, dann wieder sonniger

Am Montag brodelt die Atmosphäre ordentlich, und bei nochmals bis über 30 Grad sind häufiger, teils schwere Gewitter mit Sturm und Hagel möglich. Auch am Dienstag und Mittwoch gibt es zeitweise noch kräftige Schauer neben sonnigen Abschnitten, die Unwettergefahr nimmt dann bei frischeren 20 bis 25 Grad aber ab. Da heißt es gut lüften, denn je näher das Wochenende, desto sonniger und wärmer wird es, womöglich auch wieder richtig heiß.

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