Gerüchten zufolge könnte der Wolf, der vergangene Woche auf der A73 nördlich von Erlangen überfahren wurde aus dem Veldensteiner Wolf stammen. Das Landesamt für Umwelt (LfU) kann dies nach aktuellem Stand der Untersuchungen nicht bestätigen. Das sei erst nach Abschluss der Untersuchung der Genetikproben möglich. Fest stehe aber, dass es sich bei dem Tier um einen weiblichen Jungwolf handelt.
Sicher sei aber mittlerweile, dass der Wolf, der am 26. Februar bei Roschau (Gemeinde Theisseil) im Landkreis Neustadt/WN in eine Fotofalle getappt war, aus dem Veldensteiner Forst stamme. Das bestätige ein Sprecher des Landesamts für Umwelt. Auch bei diesem Wolf handle es sich um ein Jungtier.
Es ist schon länger bekannt, dass im Veldensteiner Forst ein Wolfspaar lebt. Ursprünglich war man davon ausgegangen, dass dieses zwei Jungtiere großzieht. Im November 2018 filmte ein Jäger dort jedoch ein Wolfspaar mit vier Welpen. Zwar stellen die Bilder nach den strengen LfU-Kriterien keinen eindeutigen Beweis dar, "aber es sind schon sehr ernstzunehmende Hinweise", sagt ein LfU-Sprecher im Dezember 201.



















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