25.03.2019 - 10:36 Uhr
Aichazandt bei IllschwangOberpfalz

Feuerwehr Illschwang bekommt neue Schutzanzüge

In Orangegelb fahren die 45 Aktiven der Feuerwehr Illschwang künftig zu ihren Einsätzen. Die neuen Schutzanzüge muss die Gemeinde aber nicht alleine bezahlen.

Bei der Feuerwehr Illschwang kommen in Kürze neue Schutzanzüge für die Aktiven. Der Gemeinderat genehmigt den Kauf ohne Gegenstimme.
von Norbert WeisProfil

Die Truppe der Stützpunktfeuerwehr war bei der Sitzung des Gemeinderat stark vertreten und machte auf diese Weise deutlich, dass ihr die Anschaffung ein großes Anliegen ist. Im Vorfeld hatten sich die Verantwortlichen über die Angebote mehrerer Firmen informiert und sie detailliert verglichen. Schließlich entschieden sie sich für einen Anzugtyp der Firma Consultiv. Ein Feuerwehrmann führte den Gemeinderäten die Kleidung vor, die sich so ein Bild von der Qualität machen konnten.

Gut kam die orangegelbe Farbe an. Sie mache die Einsatzkräfte bei Einsätzen Tag und Nacht gut erkennbar. Die Gesamtkosten liegen für 45 Anzüge bei 38 500 Euro. Der Feuerwehrverein will dazu aus der eigenen Kasse 10 000 Euro beizusteuern. Für die Ausrüstung der Atemschutztäger gibt es zusätzlich eine staatliche Förderung von 2400 Euro. Damit bleiben für die Gemeinde noch 26 000 Euro.

Quer durch alle Fraktionen sahen die Räte die Anschaffung als positiv an. Zweiter Bürgermeister Benjamin Hiltl hörte gerne von der Eigenleistung der Feuerwehr. Hans Pirner betonte, dass die Aktiven durch die auffällige Farbe gut sichtbar sind. Thomas Dirler sah das Geld als gut angelegt an, sei die Stützpunktfeuerwehr doch in vielfältiger Weise gefordert. Ohne Gegenstimme wurden die Schutzanzüge bewilligt.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war das Förderprogramm W-LAN für die Schulen. Dazu braucht die Grundschule in Illschwang eine entsprechende Ausstattung. Der Gemeinderat vergab die Beratungs- und Planungsleistung an ein Unternehmen in Neumarkt, um für die digitale Zukunft bestens aufgestellt zu sein. Die praktische Abwicklung und die Auswahl der Geräte liegen dann in den Händen des Schulverbands. Gemeinderätin Gabi Pirner, gleichzeitig Rektorin vor Ort, ergänzte die Information, dass demnächst ein kompletter Klassensatz I-Pads oder Tablets angeschafft werden soll. Gegenwärtig bereiteten sich die Lehrkräfte in Schulungen auf die neue Herausforderung vor.

Bürgermeister Dieter Dehling informierte über einen Antrag, die Kosten für die Pflege land- und forstwirtschaftlicher Wege neu aufzuteilen. Bisher beteiligten sich die Jagdgenossenschaften, die Waldbauernvereinigung (WBV) Illschwang/Birgland und die Gemeinde zu je einem Drittel. Das bedeutete für die Gemeinde durchschnittlich Ausgaben von 700 bis 1000 Euro pro Jahr. In einem Schreiben hatte die WBV mitgeteilt, dass sie ab 2019 nur mehr 20 Prozent übernimmt. Dem Vorschlag von Werner Englhard, den Restbetrag auf die Gemeinde zu übertragen, stimmte das Gremium zu.

Hans-Jürgen Tiefel vom Planungsbüro Renner & Hartmann erläuterte die Ergebnisse der Bürger- und Behördenbeteiligung zum Bebauungs- und Grünordnungsplan für das sonstige Sondergebiet Am Kohlberg II in Illschwang. Parallel soll der Flächennutzung geändert werden. Der Gemeinderat befürwortete den Billigungs- und Satzungsbeschluss. Als Träger öffentlicher Belange hatten die Räte keine Einwände gegen den Solarpark Eigentshofen (Gemeinde Ursensollen) und das Sondergebiet Forstweg in Fichtenhof (Gemeinde Ammerthal).

Zustimmung gab es für die beantragte Nutzungsänderung zum Einbau eines Eiscafés in einen Rinderstall in Haar. Ebenfalls genehmigt wurden die Erweiterung eines Wohnhauses und der Neubau einer land- und forstwirtschaftlichen Maschinenhalle, beides in Pesensricht. Bürgermeister Dehling informierte über zwei Baupläne im Freistellungsverfahren, in denen es jeweils um den Bau eines Wohnhauses mit Garagen in der Franz-Wehrl-Straße in Illschwang geht.

Ortsheimatpfleger Richard Koller bat um Ideen, in welcher Form 2020 die geplante 900-Jahr-Feier Illschwangs ablaufen soll. Im Kultur- und Fremdenverkehrsausschuss werde demnächst ausführlich darüber gesprochen. Gezielt werde in dieser Frage auch auf die Vereine zugegangen.

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