07.02.2020 - 11:50 Uhr
AltendorfOberpfalz

Das Beste für die Region herausholen

Bürgermeisterkandidat Manuel Lischka stellt seine Ziele vor. Beim CSU-Wahlkampfauftakt zeigt er auf, wie er sich für die Gemeinde Altendorf einsetzen will. Und er wirft sein berufliches Know-how in die Waagschale.

Bürgermeisterkandidat Manuel Lischka (Zweiter von links) freute sich bei der Wahlauftaktveranstaltung der CSU über den Besuch von Landrat Thomas Ebeling (Mitte) und Schwandorfs Oberbürgermeister Andreas Feller (links).
von Udo WeißProfil

Wie kann man das Optimum aus seiner Region herausholen? Mit dieser Frage beschäftigt sich CSU-Bürgermeisterkandidat Manuel Lischka schon immer innerhalb seiner beruflichen Stationen. Sei es als Geschäftsführer von Brückenland Bayern-Böhmen oder im Regionalmanagement. Dass er diese Frage als Bürgermeister auch gewinnbringend für die Gemeinde Altendorf umsetzen werde, erläuterte er bei der CSU-Wahlauftaktversammlung in der Fischerhütte in Willhof.

Große Aufgaben warten

Neben Landrat Thomas Ebeling waren auch Schwandorfs Oberbürgermeister Andreas Feller sowie die CSU-Kandidaten für den Altendorfer Gemeinderat und den Schwandorfer Kreistag anwesend. In einem informativen Vortrag ging Lischka auf die Ziele und Maßnahmen ein, für die er steht. Bürgernähe, konstruktive Zusammenarbeit und respektvolles Miteinander seien die Grundsäulen der Arbeit von Bürgermeister und Gemeinderat. Ein familienfreundliches Klima sei ihm wichtig, Kindergarten und Krippe sowie zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Grundschule hätten Priorität. Auch durch neue Bauflächen könne man Familien ansiedeln. Mit Investitionen in Kanalnetz und Trinkwasserversorgung sowie in die Sanierung und dem Ausbau von Straßen stehe Altendorf vor großen Aufgaben.

Lischka verhehlte allerdings nicht, dass es mit den Finanzen der Kommune nicht rosig aussehe. Schlüsselzuweisung und Gewerbesteuer seien stark zurückgegangen. "Gelder müssen optimal und zielgerichtet eingesetzt werden", forderte er und ließ nicht unerwähnt, dass er die Förderlandschaft sehr gut kenne und so Gelder in den kommunalen Haushalt bringen werde. "Dieses Know-how der Fördererfahrung möchte ich in der Gemeinde einbringen", so der 39-jährige CSU-Listenführer. "Ohne Vereine würde das Dorfleben sterben", merkte er an, und deshalb müssen diese unterstützt werden. Flächendeckende Breitbandversorgung, Umgestaltung des Friedhofs, Beseitigung von Leerständen und Erhalt des Dorfladens seien weitere wichtig Ziele. "Altendorf hat eine repräsentative Ortsmitte verdient", ist sich der Leiter der Geschäftsstelle der IHK Regensburg sicher. Bei vielen Maßnahmen, gerade auch im Tourismusbereich, sei die interkommunale Zusammenarbeit sehr wichtig, wie dies im ILE-Programm der Fall ist. So ließen sich Prozesse optimieren und Ressourcen einsparen.

Kandidaten stellen sich vor

Unter dem Leitspruch "Gemeinsam stark für unsere Gemeinde" stellten sich die drei Frauen und sieben Männer vor, die für den Gemeinderat kandidieren. Landrat Thomas Ebeling würdigte das "beeindruckende Referat" von Lischka: "Er hat zu allen Themen klare Vorstellungen." Aus der Kreispolitik berichtete Ebeling vom Schuldenabbau von 37 Millionen Euro im Jahr 2014 auf 23 Millionen Euro. Dennoch sei viel Geld in Schulen, Straßen und den öffentlichen Nahverkehr investiert worden. Im Anschluss stellten sich die Kreistagskandidaten vor.

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