Unter den kritischen Augen der Preisrichter Ruth Menath und Karl Schön haben die Deutschen Riesenschecken, Hellen Großsilber, Blauen Wiener, Roten Neuseeländer, Thüringer und Castor-Rex, eine ganze Menge von Kriterien zu erfüllen, bevor sie mit dem Prädikat sehr gut (94 bis 96 Punkte), hervorragend (96,5 Punkte) oder sogar vorzüglich (97 bis 100 Punkte) ausgestattet sind. Immerhin: 17 Kaninchen erreichten mit 97 Punkten ein "vorzüglich", 72 ein "sehr gut" und spätestens dann wussten die Züchter: Die ganzjährige Arbeit hat sich gelohnt. "Solche Kaninchenschauen sind für Züchterinnen und Züchter wie ein Erntedankfest", sagte Vorsitzender Stefan Birner. "Da zeigt sich, ob sich die Zucht das Jahr über verbessert hat". Was den Reiz ausmacht? "Das Treffen vor den Käfigen mit Gleichgesinnten und dort über die Preisrichterbewertungen zu sprechen sowie die Vorzüge und Fehler der Züchter auch zu erkennen, das macht den Reiz aus, selbst auszustellen oder eine Ausstellung zu besuchen. Bei der Eröffnung am Samstagvormittag kamen viele Besucher zur Ausstellung. Schirmherr war Kümmersbrucks Bürgermeister Roland Strehl, der in der Kaninchenzucht auch einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der unterschiedlichen Rassen sah. Auch das ehemalige Landtagsmitglied Reinhold Strobl, die SPD-Fraktionsvorsitzende Birgit Fruth und Werner Pilz vom Veterinäramt überzeugten sich selbst von den Kaninchen.
Neben der erfolgreichen Schau feiert der Kaninchenzuchtverein außerdem das 60-jährige Bestehen seiner Jugendgruppe, die von Heinz Bauer gleitet wird. Die Ehrenpreise für Sieger und Rassesieger wurden beim Züchterabend im Gasthaus Kopf in Altmannshof verliehen.





















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