Die OTH Amberg-Weiden hat ihren Forschungsbericht 2026 veröffentlicht, der im Institut für Angewandte Forschung (IAF) erstellt wurde. Der Bericht bündelt zahlreiche innovative Projekte, die an der Hochschule realisiert werden, wie die Hochschule mitteilt. Dazu gehören ein intelligentes Testfeld zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, ein künstliches Herz aus dem 3D-Drucker zur medizinischen Diagnostik und neue Ansätze zur Verhinderung von Anfeindungen im digitalen Raum.
Mit 43 Forschungsbeiträgen aus allen vier Fakultäten – ein neuer Rekordwert – zeigt der Bericht, wie breit und zugleich fokussiert die Hochschule in der Forschung und Entwicklung sowie im Transfer aufgestellt ist. Besonders stark ist die Entwicklung der Drittmittel: Über 11 Millionen Euro konnten zuletzt pro Jahr eingeworben werden. Ein Höchstwert, der laut Pressemitteilung der OTH die Forschungsstärke Hochschule Amberg-Weiden unterstreicht. Bezogen auf die Zahl der Professorinnen und Professoren liegt die sie damit deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt der Hochschulen für angewandte Wissenschaften.
Wissenstransfer funktioniert
Für Hochschulpräsident Prof. Dr. Clemens Bulitta ist das ein klares Signal: „Die vorliegende Publikation ist ein weiterer Beleg für die Leistung und Leistungsfähigkeit der angewandten Forschung an unserer Hochschule.“ Auch Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Weber betont die kontinuierliche Entwicklung: „Unser Forschungsbericht 2026 belegt in eindrucksvoller Weise die Fortführung des überaus erfolgreichen Wegs im Wissens- und Technologietransfer, der stets im engen Schulterschluss mit Fördergebern, Institutionen sowie öffentlichen und privaten Unternehmen organisiert ist.“
Wie konkret diese Forschung aussieht, zeigt sich in den Projekten selbst. Ein Beispiel aus dem Bereich Wirtschaftspsychologie untersucht Online-Hassrede gegen Minderheiten am Beispiel von weiblichen Gründerinnen. Mithilfe einer quantitativen Medieninhaltsanalyse von YouTube-Kommentaren werden Strukturen, Häufigkeiten und Muster digitaler Anfeindungen sichtbar gemacht. Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse darüber, wie sich Diskriminierung im digitalen Raum äußert und welche Ansätze geeignet sind, ihr entgegenzuwirken.
Chance für die Diagnostik
Gleichzeitig wird in Amberg an der Zukunft der Mobilität gearbeitet. Im Projekt VRUIDFUL entsteht ein intelligentes Testfeld, in dem Sensoren und Künstliche Intelligenz zusammenwirken, um Verkehrssituationen zu analysieren und Unfälle frühzeitig zu verhindern. Ein weiteres Beispiel verbindet Hightech mit medizinischem Nutzen: Ein 3D-gedrucktes Herzphantom ermöglicht dank innovativer Technik eine hohe anatomische Genauigkeit und damit realitätsnahe Simulationen. Das eröffnet neue Möglichkeiten in Ausbildung und Diagnostik.
"Solche Projekte zeigen, wie eng Forschung, Lehre und Anwendung an der OTH Amberg-Weiden verzahnt sind", heißt es in der Pressemitteilung. Aber auch die Zusammenarbeit mit Praxispartnern und in der Lehre bis hin zur Einbindung in die aktuell fünf Technologietransferzentren (TTZ) der OTH Amberg-Weiden in der Hochschulregion werde so deutlich.
Ziele, Inhalte und Ergebnisse der Projekte seien nicht nur überwiegend mit Partnern in und aus der Praxis erarbeitet worden, so der Bericht. Hochschulpräsident Bulitta hebt auch besonders hervor, „dass in allen Forschungsvorhaben unser wissenschaftlicher Nachwuchs gefördert wird.“ „Und hier verdeutlicht sich auch die erfolgreiche Umsetzung unseres eigenen Promotionsrechts in zwei Forschungsschwerpunkten in Form der Einbindung von Promovierenden“, ergänzt Weber. Derzeit promovieren insgesamt 55 junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler an der OTH Amberg-Weiden, auch kooperativ mit Universitäten.
Studierende sind ebenso aktiv in Projekte einbezogen, arbeiten an wissenschaftlichen Fragestellungen mit und sammeln so frühzeitig praktische Erfahrung. Forschung werde auf diesem Weg nicht nur vermittelt, sondern erlebbar gemacht, so der Tenor. Der Forschungsbericht 2026 mache damit deutlich, dass die OTH Amberg-Weiden Forschung nicht isoliert denkt, sondern sie im Austausch mit Lehre, Wirtschaft, Gesellschaft und internationalen Partnern weiterentwickelt. "So entstehen Lösungen, die über den Campus hinaus im Wissens- und Technologietransfer wirken", lautet die Schlussfolgerung in der Pressemitteilung. "Und vielleicht beginnt die Zukunft tatsächlich genau dort, wo ein Sensor den Verkehr analysiert oder ein künstliches Herz im Labor entsteht: als konkrete Idee, die Schritt für Schritt Wirklichkeit wird."
Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.



















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