11.04.2021 - 10:58 Uhr
AmbergOberpfalz

5390 zusätzliche AstraZeneca-Dosen für Amberg und Amberg-Sulzbach

Es ist kein Scherz oder gar eine Art Computer-Betrug. Der BRK-Kreisverband Amberg-Sulzbach verimpft in seinen Impfzentren in Amberg, Sulzbach-Rosenberg und Auerbach von Mittwoch, 14. April, an 5390 zusätzliche Dosen AstraZeneca.

Symbolbild
von Andreas Ascherl Kontakt Profil

Von Mittwoch, 14., bis Sonntag, 18. April 2021 findet in den Impfzentren und Impfstationen des BRK-Kreisverbands Amberg-Sulzbach in der Stadt Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach zusätzlich eine Sonderimpfaktion statt, während derer allen Bürgern der Stadt und des Landkreises ab 18 Jahren – so lange der Vorrat reicht – die Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca ermöglicht wird.

Als am Sonntagvormittag diese Meldung über die Facebook-Seite des BRK-Kreisverbands verbreitet worden ist, stand der Anmeldeserver aber erst einmal still. Die Stadt Amberg und der Landkreis Amberg-Sulzbach haben laut Pressemeldung des BRK ein Sonderkontingent von 5390 Impfstoffdosen erhalten, das in einer Sonderimpfaktion vom 14. bis zum 18. April zeitnah verbraucht werden soll.

Terminvergabe ohne Impfpriorisierung

Aufgrund der großen Menge der verfügbaren Impfstoffdosen und der vergleichsweise geringen Anzahl impfwilliger Menschen mit entsprechender Priorisierung und entsprechendem Alter erfolge die Vergabe der Termine ohne Impfpriorisierung, heißt es beim BRK.

Die Stiko, die Ständige Impfkommission, empfiehlt die Impfung mit AstraZeneca für alle Frauen und Männer ab 60 Jahren. Es können sich aber auch Personen, die das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, auf eigenen Wunsch im Rahmen der Sonderimpfaktion mit dem AstraZeneca-Vakzin impfen lassen. Vor Ort erfolgt dann eine individuelle Aufklärung durch die im Auftrag des Bayerischen Roten Kreuzes tätigen Impfärzte. Die Terminvereinbarung ist ab sofort online unter folgendem Link möglich: https://www.terminland.de/amberg-sulzbach-impfung/

Die Vergabe der Termine erfolgt nach dem Eingangszeitpunkt der Anmeldungen, so lange der Vorrat reicht. An der Aktion beteiligen sich die beiden BRK-Impfzentren in Amberg und Sulzbach-Rosenberg sowie die mit Beginn der Aktion öffnenden Impfstationen in der Kennedyschule in Amberg und der Helmut-Ott-Halle in Auerbach. Impfen lassen können sich alle Personen mit einem Mindestalter von 18 Jahren, die einen Wohnsitz in der Stadt Amberg oder dem Landkreis Amberg-Sulzbach haben. Der Wohnsitz ist durch Vorlage eines Ausweisdokuments oder einer aktuellen Meldebescheinigung beim Impftermin vor Ort nachzuweisen. Der Wechsel auf einen anderen Impfstoff ist während der Sonderimpfaktion nicht möglich. Impfungen werden ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung über den oben angegebenen Link ermöglicht.

Landrat Richard Reisinger zeigt sich erfreut über die Aktion: „Diese zusätzlichen Impfungen bringen die Stadt den Landkreis in der Pandemiebekämpfung einen großen Schritt voran.“ Oberbürgermeister Michael Cerny fügt hinzu: „Diese Entwicklung zeigt, dass unsere Entscheidung zum kurzfristigen Ausbau der Impfkapazitäten durch die Einrichtung zusätzlicher Impfstationen in Amberg und Auerbach richtig war. Zusammen mit den gut anlaufenden Impfungen bei den Hausärzten können so mehr Bürgerinnen und Bürgern eine schnelle Impfung erhalten.“

Das sind die neuen Impfzentren

Amberg
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Kommentare

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Margit Stöcklmeier-Heinrich

Ich finde es schon kommisch, dass plötzlich eine grosse Menge an Impfstoff frei vergeben werden kann. Ich und meine Ehefrau sind beide über 60 Jahre alt und in Prio 2 bzw. 3 eingestuft.
Wir haben bisher noch keinerlei Impfangebot erhalten. Wie kann man dann behaupten, dass nicht genügend Impfwillige vorhanden sind. Ausserdem ist anscheinend (stand 11.41 Uhr) auch die eine Impfanmeldung nicht mehr möglich. Wenn man eine solche Aktion macht, sollten auch alle gleichzeitig informiert werden.

11.04.2021
Martin Pfeifer

Einerseits ist es natürlich toll, das weitere Dosen spontan verimpft werden, aber wenn ich davon an Nachmittag / abend auf Onetz.de erfahre, sind die schon längst weg. Auch in bin "nur" 3. Gruppe und kann (und will) mich nicht ständig im HomeOffice wegsperren. Ich würde auch AstraZenica nehmen.

Am Anfang der Impfaktion gab es eine Warteliste, auf der sich (entsprechend berechtigte) Personen eintragen konnten. Sie erhielten dann jene Dosen, die bei den Impfungen in den Heimen nicht verabreicht werden konnten. Einzige Voraussetzung: sie mussten kurzfristig erreichbar sein. Kann man so eine Warteliste nicht wieder einrichten?

Überhaupt frage ich, warum solche kurzfristigen Termine überhaupt auf diesem Weg an der offiziellen Plattform vorbei vergeben müssen.

11.04.2021
Günter Pflamminger

Hallo, Kritik ist berechtigt!
Ich konnte mir einen Termin ergattern und finds nicht schlecht, dass auch Leute drankommen, die im Berufsleben stehen und nur bedingt Homeofficefähig sind.
Komischerweise gibt es keine Statistiken über Ansteckungen in Betrieben / Büros.
Da heißt es immer nur "diffus".
Glaub ich nicht!

11.04.2021