12.01.2021 - 16:39 Uhr
AmbergOberpfalz

Ab Mittwoch läuft auch die telefonische Anmeldung für einen Corona-Impftermin

Beim Start der Online-Anmeldung für die Corona-Impfung stellt sich heraus, dass man für jede Person eine eigene Email-Adresse benötigt. Die telefonische Meldemöglichkeit soll jetzt Abhilfe schaffen.

Vorbereitete Spritzen für Corona-Impfungen liegen in einer Schale. Aber noch fehlt ausreichend Impfstoff
von Andreas Ascherl Kontakt Profil

Seit Montag ist die allgemeine Online-Anmeldung für die Corona-Impfung in den beiden Impfzentren Amberg und Sulzbach-Rosenberg frei geschaltet. Wie BRK-Kreisgeschäftsführer Sebastian Schaller auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien sagte, machten bereits am ersten Tag 2771 Frauen und Männer aus Amberg und Amberg-Sulzbach von diesem Angebot Gebrauch. Ab Mittwoch, 13. Januar, besteht darüber hinaus die Möglichkeit, sich unter der Rufnummer 09621/16229-7100 telefonisch für eine Impfung anzumelden.

Mehr zum Start der Corona-Impfung

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Kein Neustart ohne Probleme. Diese Erfahrung machte am Montag unter anderem ein Ehepaar aus Schnaittenbach, das sich über das Online-Portal des bayerischen Impfzentrums für einen Platz auf der Impfliste bewerben wollte. Die verwendete Email-Adresse ließ nämlich nur eine einzige Anmeldung zu, die Daten der Frau akzeptierte das System dann nicht mehr. Zum Glück verfügten die beiden Schnaittenbacher tatsächlich über eine zweite Mail-Adresse, so dass das Prozedere schließlich klappte. Sebastian Schaller von BRK kennt die Problematik, kann aber aktuell - noch - keine Online-Lösung anbieten. Wer keine zweite Mail-Adresse hat, soll sich seinen Worten nach ab heute via Telefon melden. "Wir haben diesen Service extra aufgestockt." 500 Anrufe pro Tag können seiner Einschätzung nach locker abgearbeitet werden.

"Wir glauben, dass das ausreicht", sagt Sebastian Schaller, appelliert aber gleichzeitig an die Impfwilligen, sich derzeit nur anzumelden, wenn eine hohe Impfpriorität aufgrund des Alters, des Arbeitsplatzes oder gesundheitlicher Vorerkrankungen besteht. Es herrsche derzeit auch überhaupt keine Eile, da bis Ende des Monats ohnehin noch vorrangig in den regionalen Heimen geimpft werde. Zudem würden die konkreten Termine dann ohnehin nach den nackten Vorgaben des Gesetzes festgelegt. "Wer ein oder zwei Tage später dran ist, hat also überhaupt keinen Nachteil", nimmt Schaller den Druck vom Kessel. Darüber hinaus werde die Region künftig konstant mit Lieferungen des Impfstoffes versorgt. "Die Mengen werden dann hoffentlich auch größer."

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