Nicht alle in der Oberpfälzer CSU folgen dem Bezirksvorsitzenden Albert Füracker. Während sich der bayerische Finanzminister am Freitag für Ministerpräsident Markus Söder als Parteivorsitzenden ausgesprochen hat, wollen sich andere am Tag des Rückzugs Horst Seehofers noch nicht festlegen.
Für den Weidener Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht (CSU) ist der Rückzug Seehofers "ein notwendiger Schritt nach den letzten Wahlergebnissen im Land und im Bund. Wir brauchen auch eine personelle Erneuerung, wenn die CSU künftig die große erfolgreiche Volkspartei bleiben soll." Er hält sowohl Manfred Weber als auch Markus Söder für geeignet. Beide müssten die CSU in den nächsten Jahren gemeinsam führen. "Wer von beiden den Vorsitz übernimmt, müssen wir in den nächsten Tagen klären."
JU-Bezirkschef Christian Doleschal hebt die Lebensleistung Seehofers hervor. "Ich freue mich, dass er 2019 als das Jahr der Erneuerung der CSU ausgerufen hat", sagte der Oberpfälzer Spitzenkandidat zur Europawahl. "Die CSU kann als Volkspartei nur erfolgreich bleiben, wenn sie sich erneuert und verjüngt." Als konsequent lobte der Weidener Landtagsabgeordnete Stephan Oetzinger Seehofers Rückzug. Dieser ermögliche damit den notwendigen Neuanfang für die CSU. Oetzinger spricht sich "als Mitglied des Landtags" für Söder als CSU-Chef aus













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.