08.02.2019 - 15:29 Uhr
AmbergOberpfalz

Auer Guss steht kurz vor dem Verkauf

Die Insolvenz kam überraschend. Doch die Zukunft für Auer Guss sieht durchaus rosig aus. Zwei potenzielle Interessenten machen die Übernahme wohl unter sich aus

Die Zentrale von Auer Guss am Mundfeldweg in Ammersricht. Schon bald dürfte das Traditionsunternehmen einen neuen Eigentümer haben.
von Andreas Ascherl Kontakt Profil

Dann waren es nur noch zwei Bewerber. Im Insolvenzverfahren über das Amberger Traditionsunternehmen Auer Guss zeichnet sich ein baldiges und vor allem positives Ende ab. Wie Insolvenzverwalter Hubert Ampferl jetzt auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien bestätigte, gibt es inzwischen zwei ernsthafte Bewerber, die alle drei Standorte in Amberg und Asch übernehmen wollen. "Der Investoren-Prozess steht kurz vor dem Abschluss", so Ampferl.

Seiner Auskunft nach war das Interesse von potenziellen Übernehmern für den Spezialisten in Sachen Magnesium- und Aluminiumguss sehr groß. Zahlreiche Bewerber hätten das Unternehmen genau unter die Lupe genommen und teilweise Angebote abgegeben. Zum Schluss seien die beiden letzten Interessenten übrig geblieben. "Von denen wird einer Auer Guss übernehmen", sagt Ampferl. Beide seien übrigens aus der Branche. "Es ist kein Finanzinvestor dabei", so versicherte er.

Beide Unternehmen würden Auer Guss als sehr willkommene Ergänzung ihres eigenen Portfolios betrachten. Und beide seien Automobilzulieferer, die in der Branche durchaus einen Namen hätten. "Sie haben Auer wirklich von oben bis unten durchleuchtet und waren begeistert von den Mitarbeitern und der Qualität der Produkte." Für Ampferl ist damit der Fortbestand der Werke und die Übernahme aller Arbeitnehmer gesichert. Jetzt ist der Gläubigerausschuss am Zug, der Mitte des Monats die finale Entscheidung treffen muss, wer den Zuschlag für Auer Guss erhält.

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