14.09.2021 - 16:26 Uhr
AmbergOberpfalz

Besucheransturm im Luftmuseum

Über einen außergewöhnlich hohen Besucheransturm in den Schulferien freut sich das Luftmuseum in Amberg: Im August wurden dort rund 100 Besucher täglich registriert (ohne Führungen) – 20 Prozent mehr als im August vergangenen Jahres.

Luftmuseumsdirektor Wilhelm Koch beim Gang durch die „Rohrpost“.
von Externer BeitragProfil

Einen "Besucheransturm" vermeldet das Luftmuseum: "In den vergangenen Ferienwochen wurde in drei aufeinanderfolgenden Wochen jeweils der Besucherrekord im Luftmuseum geknackt", teilt Geschäftsführerin Johanna Foitzik mit. In den August-Wochen seien täglich rund 100 Besucher im Luftmuseum gewesen, an Wochentagen gleichermaßen wie an Sonntagen (ohne Führungen). "Im Vergleich zum Vorjahr sind das rund 20 Prozent mehr als in den Sommerferien die Jahre zuvor." Besonders bemerkenswert findet es Foitzik, "dass sich der Besucherstrom über mehrere Wochen und wetterunabhängig gehalten hat." Grundsätzliche habe das Museum rund 12.000 Besucher im Jahr, die Hälfte davon bei Führungen.

Foitzik berichtet, in den Sommerferien seien nicht nur Besucher aus Amberg und Umgebung da gewesen, sondern Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet – "von Mecklenburg-Vorpommern bis Gröbenzell und von Bergisch-Gladbach bis zur Niederlausitz" und besonders viele Familien mit Kindern unterschiedlichen Alters. Viele seien auf der Durchreise gewesen und hätten einen Zwischenstopp in Amberg gemacht, zum Beispiel mit dem Wohnmobil oder auf einem Tagesausflug aus dem Nürnberger Land, erzählt Foitzik.

"Die spektakuläre und erfinderische Ausstellung ,Motion of the Air‘ von Stefan Stock, die derzeit in der gotischen Hauskapelle des Luftmuseums zu sehen ist, spricht speziell technisch interessierte Besucher an", teilt die Geschäftsführerin weiter mit: "Unterschiedliche Elektro- und Alltagsgeräte wurden vom Künstler Stock verändert, zusammengesetzt, ihrer ursprünglichen Funktion beraubt und völlig frei von Nutzen neu installiert. Alle zischen, hupen, pfeifen oder bewegen sich auf Hebel- oder Knopfdruck." Diese Ausstellung ist noch bis 24. Oktober im Luftmuseum zu sehen. Ebenso begeistern laut Foitzik die raumfüllenden Skulpturen von Iskender Yediler, die unter dem Titel "YedilAIR" im Erdgeschoss ausgestellt sind: "Eine Wolke, aus der Strahlen wie Pommes Frites ragen, eine Wiese so groß wie ein ganzer Saal, und eine schlangenartige Konstruktion aus dem aussterbenden Material der Plastiktüten. Yedilers faszinierende PVC-Arbeiten bestechen durch ihre Größe und Farbgewalt."

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Museumsdirektor Wilhelm Koch zapft an der „bar" frische Luft.

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