Amberg
26.04.2021 - 12:28 Uhr

Bundesumweltministerium fördert Institut für Energietechnik an OTH

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) fördert das Bundesumweltministerium Klimaschutzprojekte in ganz Deutschland. Von einer Förderung profitiert nun auch das Institut für Energietechnik an der OTH Amberg-Weiden.

Die OTH in Amberg bekommt fast 600 000 Euro für die Förderung von Klimaschutzprojekten. Archivbild: brü
Die OTH in Amberg bekommt fast 600 000 Euro für die Förderung von Klimaschutzprojekten.

Das sind gute Nachrichten für Amberg. Wie der SPD-Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch in einer Presse-Info meldet, fließt eine menge Geld in die Forschung an der OTH. „Heute hat mich der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Florian Pronold, darüber informiert, dass das Institut für Energietechnik an der OTH Amberg-Weiden 590 926 Euro für die Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld erhält. Konkret gefördert wird die Netzwerkphase für ein Ressourceneffizienz-Netzwerk für den Landkreis Deggendorf."

Das Ressourceneffizienz-Netzwerk für den Landkreis Deggendorf soll den schonenden und gleichzeitig effizienten Umgang mit natürlichen Ressourcen in den 23 teilnehmenden Kommunen des Landkreises Deggendorf stärken, heißt es in dem Schreiben weiter. Hierdurch sollen der Ressourceneinsatz gesenkt und die daraus entstehenden Umweltbelastungen deutlich verringert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen jährlich vier professionell moderierte Netzwerktreffen mit einem breiten Erfahrungsaustausch stattfinden, bei denen fachspezifische Themen mit den relevanten Ansprechpartnern in den Kommunen erörtert werden. Durch den stetigen Erfahrungsaustausch sollen sich Synergieeffekte ergeben, die innerhalb des Netzwerkes optimal genutzt werden können. Zudem sollen in den Kommunen konkrete Projekte auf deren technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit hin geprüft werden und dem Netzwerk als wichtige Erfahrungsplattform dienen. Themen sind beispielsweise Effiziente Klärschlammverwertung im Verbund, Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz auf Kläranlagen (z.B. Phosphorrückgewinnung), schonender Umgang mit Energie z.B. durch Abwärmenutzung des Abwassers. Um die Wirksamkeit der Maßnahmen überprüfen zu können, werden die Vorgänge und Ziele stetig überprüft.

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