15.04.2021 - 19:47 Uhr
AmbergOberpfalz

Corona-Hilfe: Lagerverkauf für Amberger Einzelhandel

Corona ist der Grund dafür, dass bei vielen Einzelhändlern die Regale noch voll Winterware sind: Wie wär's deshalb mit einem gemeinsamen Lagerverkauf? Der Runde Tisch Innenstadtattraktivität Amberg will die Händler fragen.

Ein gemeinsamer Lagerverkauf Amberger Einzelhändler: Diese Idee bringt der Runde Tisch Innenstadt ins Spiel.
von Heike Unger Kontakt Profil

Die Idee, für den Corona-geplagten Amberger Handel einen gemeinsamen Lagerverkauf zu organisieren, hatte der Runde Tisch Innenstadtattraktivität schon in seiner letzten Sitzung. Inzwischen hat sein Koordinator Karlheinz Brandelik drei dafür geeignete Objekte ausfindig gemacht: das ehemalige Autohaus Zinkl an der Kastler Straße, die ehemaligen Vögele-Räume an der Fuggerstraße und das ehemalige Autohaus Peter an den Franzosenäckern. Darüber informierte er die Runde in ihrer Video-Konferenz am Mittwoch.

Innenstadt-Kümmerin Verena Fitzgerald hätte dazu gerne noch Informationen, wans anAufwand und Kosten auf beteiligte Händler zukommen würde. Sie plädierte dafür, es beim Sortiment beim großen Thema Mode – also Kleidung, Schuhe und Accessoires – zu belassen. Das seien wahrscheinlich die Geschäfte, die jetzt noch viel Winterware im Angebot haben, vermutet sie. Nachdem sie bereits erste positive Rückmeldungen dazu hat, will Fitzgerald jetzt einmal konkret bei den hiesigen Händlern nachfragen, ob sie an einer solchen Gemeinschaftsaktion Interesse haben.

Brandelik betonte, so ein Lagerverkauf müsste relativ schnell über die Bühne gehen: "Die Regale sind jetzt voll, also sollte das so bald wir möglich sein." Fitzgerald merkte an, dass man dabei trotzdem die Corona-Inzidenz im Auge behalten müsse, damit die Kunden auch wirklich in ein solches Pop-up-Geschäft hinein dürfen: "Wenn wir Click & Collect haben, macht so ein Lagerverkauf keinen Sinn." Deshalb müsste man ihn wohl ziemlich kurzfristig auf die Beine stellen.

Bernhard Mitko, der städtische Rechtsreferent, verwies auf die Corona-Vorgaben bei den Inzidenzen: Wenn die drei Tage hintereinander über 200 liegen, würden Einschränkungen wie "Click & Collect" (Einkauf nach Vorbestellung mit Abholung an der Ladentür) fällig. Inklusive der Bekanntmachungsfrist durch die Stadt habe man fünf Tage Vorlauf, in denen man sicher sagen könne, ob so ein Lagerverkauf möglich ist.

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